Demenz (engl.: dementia) ist durch fortschreitenden Gedächtnisverlust bei erhaltenem Bewusstsein gekennzeichnet. Es werden verschiedene Formen mit unterschiedlichen therapeutischen Optionen unterschieden.
Alzheimer-Demenz
Die Alzheimer-Demenz (AD, Morbus Alzheimer) ist die häufigste Form einer Demenz und weltweit ein drängendes soziales und ökonomisches Problem. Die Behandlungsoptionen erweitern sich.
Morbus Parkinson
Der Morbus Parkinson (Parkinson Krankheit, früher auch als Schüttellähmung bezeichnet) ist eine fortschreitende degenerative Erkrankung des Gehirns. In einigen Fällen einer familiären Häufung des Parkinson-Syndroms lässt sich eine genetische Ursache (z. B. vererbbare Mutationen von Alpha-Synuclein, s. u.) finden.
Multiple Sklerose
Die Multiple Sklerose (meist als MS abgekürzt) ist eine chronische und oft in Schüben verlaufende Krankheit des Gehirns und Rückenmarks, die zu neurologischen Ausfällen führt. Sie ist eine Autoimmunkrankheit, bei der zunehmend neurologische Ausfälle eintreten. Zur Behandlung werden, oft mit sehr gutem Erfolg, immunmodulierende Substanzen eingesetzt.
Neuroborreliose
Die Neuroborreliose (engl.: nervous system Lyme disease) ist eine Infektion des Nervensystems durch Borrelien (Spirochäte: Borrelia burgdorferi). Sie tritt in etwa 10-15% der Lyme-Krankheit auf und kann sich in einer Vielzahl von psychischen, psychiatrischen und neurologischen Funktionsstörungen bemerkbar machen.
Bannwarth-Syndrom
Das Bannwarth-Syndrom ist eine Manifestation der Neuroborreliose und gehört damit zu den Spätmanifestationen der durch Zecken übertragenen Lyme-Borreliose. Es ist eine durch Borrelia burgdorferi ausgelöste Neuroradikulitis mit von der Wirbelsäule ausstrahlenden Schmerzen.
Transitorisch-ischämische Attacke
Die Diagnose einer TIA beruht auf dem klinisch beobachtbaren rasch vorübergehenden Funktionsausfall der Gehirns: z. B. Sprachstörung, Störung der willentlichen Bewegbarkeit eines Muskelgebiets, z. B. einer Extremität, der Zunge oder der Augen oder einer umschriebenen Gefühlsstörung.
Autoimmunkrankheiten der Leber
Autoimmunkrankheiten der Leber (engl.: autoimmune liver disease, AILD) sind relativ selten. Sie kommen durch einen „Selbstangriff“ des Immunsystems auf die Leber zustande.
Gallestau
Gallestau (med.: Cholestase) ist ein krankhafter Zustand, bei dem die Galle nicht mehr fließt. Sie wirkt sich auf den Darm mit ihren Verdauungsvorgängen aus und hat Rückwirkungen auf die Leber, das Blut und die Körperorgane. Auffälligstes Symptom ist eine Gelbsucht. Zu einem Stillstand der Galle kann es grundsätzlich auf zwei Weisen kommen: dadurch, dass die… Gallestau weiterlesen
Hyperkalzämie
Hyperkalzämie bedeutet „zu viel Kalzium im Blut“. Symptome sind Verstopfung, Bauchschmerzen und Erbrechen, Herzrhythmusstörungen sowie eine Trübung des Bewusstseins.