Die Therapie einer akuten Pankreatitis beinhaltet vor allem eine Schmerzbekämpfung und eine Unterbrechung der Selbstverdauungsvorgänge im Organ. Die Maßnahmen richten sich nach der Ursache und der Ausprägung der Entzündung.
Ursachen und Entstehung einer akuten Pankreatitis
Ursachen und Entstehung einer akuten Pankreatitis beinhalten verschiedene Pathomechanismen. Auslöser sind in den meisten Fällen Gallensteine (biliäre Genese) und Alkoholgenuss. Es sind jedoch eine Reihe weiterer Ursachen zu berücksichtigen.
Diagnostik einer akuten Pankreatitis
Die Diagnose einer akuten Pankreatitis beruht auf dem klinischen Befund (Symptome und klinischer Untersuchungsbefund) sowie auf Befunden von Laboruntersuchungen und bildgebenden Verfahren. Die Informationen werden bezüglich Schweregrad und Prognose ausgewertet und wirken sich auf die Behandlung aus.
Symptomatik und Diagnostik des Autismus
Die Symptomatik und Diagnostik des Autismus folgt einer weitgehend festgelegten klinischen Einordnung von Symptomen und beruht ausschließlich auf Anamnese und Verhaltensbeobachtung und dem Ausschluss von somatischen Erkrankungen als Ursache.
Paraneoplasie
Als Paraneoplasie werden Symptome und Befunde bezeichnet, die durch Fernwirkung eines Tumors zustande kommen. Vermittelt werden sie durch Mediatorstoffe, die von Krebszellen gebildet werden und in die Blutbahn gelangen. Bestimmte paraneoplastische Symptome und Befunde kommen bei einigen Krebsarten gehäuft vor.
Oesophagusvarizenblutung
Die Ösophagusvarizenblutung ist eine Blutung aus gestauten Krampfadern (Varizen) in der Speiseröhre (Ösophagus). Sie stellt eine lebensbedrohliche Komplikation einer fortgeschrittenen Narbenleber (Leberzirrhose) dar. Ihre Mortalität (Sterberate) von früher etwa 40 % innerhalb der ersten 6 Wochen hat sich durch neuere Behandlungsmöglichkeiten auf 15 % gesenkt.
Therapie der Alzheimer-Demenz
Eine ursächliche Therapie der Alzheimer-Demenz steht nicht zur Verfügung. Derzeit kommen hauptsächlich Therapiemaßnahmen in Betracht, die zu einer symptomatischen Verbesserung der kognitiven Hirnfunktionen führen.
Was im Gehirn bei einer Depression passiert
Was im Gehirn bei der Entstehung einer Depression geschieht, umfasst Veränderungen im Belohnungssystem, im frontolimbischen Netzwerk, bei den Stresshormonen und im Immunsystem. Chronischer Stress, erhöhte Cortisolwerte und genetische Faktoren führen zu Funktionsstörungen in Hippocampus, präfrontalem Kortex und im Mandelkern (Amygdala).
Therapie der Depression
Die Behandlung einer unipolaren Depression basiert vor allem auf einer Psychotherapie, einer medikamentösen Behandlung und auf Zusatzmaßnahmen. Zu den begleitenden Zusatzmaßnahmen gehören eine Reduktion von Stress, eine gute Stoffwechseleinstellung bei Prädiabetes / Diabetes, eine Ernährung mit Probiotika, eine Lichttherapie bei Lichtmangel und vermehrte körperliche Bewegung.
Biologie der Glukokortikoidwirkungen
Glukokortikoide (auch: Glukokortikosteroide) sind lipophile Steroidhormone und werden in der Rinde der Nebennieren (in der Zona fasciculata) aus Cholesterin in einem tagesabhängigen Rhythmus gebildet. Die Bildung erfolgt in einem komplexen Regelkreis der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren (HPA)-Achse.