Laktatdehydrogenase – LDH

Blutröhrchen

Die LDH (Laktatdehydrogenase) ist ein laborchemischer Marker für Zelluntergänge. Sie wird beispielsweise bei Tumorkrankheiten mit hohem Zellumsatz, Blutzerfall (Hämolyse), einer entzündlichen Leberkrankheit und beim Herzinfarkt zur Verlaufskontrolle verwendet. 

Da dieses Enzym praktisch in allen Körperzellen vorkommt, gelangt es bei einem erhöhten Zellumsatz aller Zelltypen vermehrt in die Blutbahn. Eine Erhöhung der LDH-Aktivität im Blut ist damit ein sehr unspezifischer Marker. Er wird beispielsweise bei Tumorkrankheiten, Blutzerfall und entzündlichen Kranheiten von Leber und Herz zur Verlaufskontrolle verwendet.

Harnstoff

Laboruntersuchungen

Harnstoff (engl.: urea) ist ein Stoffwechselendprodukt und stammt aus dem Abbau von Aminosäuren. Seine Produktion reflektiert damit den Abbau von Nahrungs- und körpereigenen Proteinen. Als niedermolekulare Verbindung wird er rasch über die Nieren ausgeschieden.

Die Leber

Verdauungstrakt schematisch

Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan des Körpers. Sie versorgt den Körper mit Energie, reguliert das Stoffwechselgleichgewicht von Eiweißen, Fetten, Kohlenhydraten und Spurenelementen nach Bedarf, beeinflusst die Zusammensetzung des Blutplasmas und übt Entgiftungs- und Ausscheidungsfunktionen aus.

Biochip-Diagnostik

Biochips sind Kleinstlabore im Quadratzentimeterbereich: auf einem kleinen Feld mit multiplen, zweidimensional nebeneinander angeordneten Biosensoren, das auch als „Mikroarray“ bezeichnet wird, können eine mehr oder weniger große Anzahl von Laboruntersuchungen gleichzeitig durchgeführt werden. Es gibt verschiedenste Sensortechniken, die ständig fortentwickelt werden. Nutzen und Perspektive der Biochips in der Medizin Die Biochip-Technik dient zur raschen und… Biochip-Diagnostik weiterlesen

Chronisch obstruktive Lungenkrankheit – einfach erklärt

Emphysem und Erweiterung der Pulmonalarterie bei Asthma bronchiale, Aortenverkalkung (Computertomographie)

Die chronisch obstruktive Lungenkrankheit ist eine meist durch Tabakqualm erworbene, fortschreitende, komplikationsträchtige und lebensverkürzende Erkrankung der Atemwege. Es können dauerhafte Atemnot, ständiger Husten und Lungenkrebs die Folgen sein. Daher ist eine möglichst frühzeitige Vorbeugung durch Entwöhnung vom Rauchen nötig.

Angina pectoris – einfach erklärt

Herzschema mit Koronararterien

Angina pectoris bedeutet Engegefühl in der Brust. Sie wird allgemein auf das Herz bezogen und gilt als Alarmzeichen für einen Herzinfarkt. Hier werden die wichtigsten Kenntnisse vermittelt. Er ist ein starker plötzlich auftretender Brustschmerz, der sich nach etwa 15 – 30 Minuten wieder löst.

Ballaststoffe

Ernährungspyramide

Ballaststoffe (engl.: dietary fiber) sind unverdauliche Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel. Sie entfalten ihre Wirkung primär im Darm, haben jedoch Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden.

Glukagonom

Tumorinzidenz

Das Glukagonom ist ein seltener Tumor der Glukagon-produzierenden Zellen (Alpha-Zellen der Langerhans’schen Inseln des Pankreas). Er gehört zu den neuroendokrinen Tumoren. Er wächst meist langsam und wird erst spät entdeckt. Zu dem Zeitpunkt ist er häufig bereits bösartig (maligne) geworden und metastasiert.