Ghrelin ist das Akronym für „Growth Hormone Release Inducing“. Es wurde 1999 entdeckt und ist ein Hormon aus der Magenschleimhaut, das seine Hauptwirkung im Gehirn entfaltet („gut-brain axis“) und den Appetit anregt.
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Pathophysiologie bedeutet Wissenschaft von den Abweichungen und Störungen normaler Funktionszusammenhänge, die zur Entstehung von Krankheiten führen.
Ghrelin ist das Akronym für „Growth Hormone Release Inducing“. Es wurde 1999 entdeckt und ist ein Hormon aus der Magenschleimhaut, das seine Hauptwirkung im Gehirn entfaltet („gut-brain axis“) und den Appetit anregt.
Neprilysin (NEP) ist ein natürlich vorkommendes Enzym, das biologisch aktive natriuretische Peptide (wirken in den Nieren Kochsalz-ausscheidend) abbaut: Wenn diese Peptide nicht lang genug wirken, wird nicht genügend Natrium und mit ihm nicht genügende Flüssigkeit (Lösungswasser) ausgeschieden.
Hyperlipidämie bedeutet erhöhte Werte für Blutfette. Zu den Blutfetten zählen Cholesterin, Triglyceride und freie Fettsäuren. Cholesterin und Triglyceride werden im Blut als kleinste Fetttröpfchen (Lipoproteine) transportiert.
Linksherzinsuffizienz bedeutet Leistungsschwäche der linken Herzkammer. Sie führt zu einer Blutstauung in den Lungen bis hin zum Lungenödem, allgemeiner körperlicher Schwäche und Atemnot. Die zugrunde liegende Abnahme der Pumpleistung kann akut auftreten oder sich langsam entwickeln.
Glukokortikoide sind Hormone der Nebenniere, die dem Körper bei der Bereitstellung von Energie helfen und als Stresshormone dienen. Sie werden therapeutisch bei allergischen Erkrankungen, Autoimmunkrankheiten und zur Immunsuppression eingesetzt.
Hyperhomocysteinämie (HHCy) bedeutet erhöter Spiegel an Homocystein (HCy) im Blut. Sie ist mit einem erhöhten Risiko von Thrombosen, Embolien, Herzinfarkt und Schlaganfall verbunden.
Das Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) ist eine seltene, aber schwerwiegende Erkrankung, die die Haut und Schleimhäute betrifft. Es handelt sich um eine immunvermittelte Reaktion,
Angiopathie bedeutet Erkrankung der Blutgefäße. Verwendet wird der Begriff in der Regel für Veränderungen der Gefäßwände im Bereich der Arterien und Arteriolen, also derjenigen Gefäße, die für die arterielle Versorgung von Organen und Geweben verantwortlich sind.
Gestörte Glukosetoleranz bedeutet, dass der Körper auf eine Erhöhung des Blutzuckers nach Zufuhr von Kohlenhydraten (Test: durch einen Glukosetrunk) nicht genügend mit einer Gegenregulation zur Blutzuckersenkung reagiert.
Die Divertikulose ist eine Erkrankung des Dickdarms, die durch multiple keine Aussackungen der Darmwand gekennzeichnet ist. Einzelne Divertikel können auch in anderen Hohlorganen auftreten. Ein Häufung wird praktisch nur im Kolon beobachtet.