Thrombus

Lungenembolie (Computertomographie)

Ein Thrombus ist ein lokales Blutgerinnsel in einem Blutgefäß. Er entsteht durch die Verklumpung (Koagulation) von Bestandteilen des Gerinnungssystems am Ort eines Gefäßdefekts und dient seiner Abdichtung. Klinisch bedeutsame Thrombosen entstehen am häufigsten in den Beinvenen. Sie sind mögliche Quellen einer Lungenembolie.

Thrombozytose

Differenzialblutbild (Schema)

Thrombozytose bedeutet eine über die obere Normgrenze von 450.000/µl erhöhte Zahl der Blutplättchen im Blut. Ursache kann eine Medikamentennebenwirkung, eine Knochenmarkskrankheit, eine para- oder postentzündliche Reaktion oder eine Tumorkrankheit (Paraneoplasie) sein.

Thrombose

Thrombus umflossen, Gefäßquerschnitt (Farbduplex)

Thrombose bedeutet Blutgerinnsel (Thrombus, Blutkoagel) in einem Blutgefäß, das dort lokal gebildet ist (i. G. zur Embolie). Thromben entstehen meist in einer Vene, seltener in einer Arterie. Sie kommen auch im der Aorta und im Herzen vor.

Postthrombotisches Syndrom

Thrombus umflossen, Gefäßquerschnitt (Farbduplex)

Postthrombotisches Syndrom bedeutet Beschwerde- und Krankheitskomplex, der nach einer Thrombose, insbesondere nach einer tiefen Beinvenenthrombose, auftritt und zu anhaltenden venösen Zirkulationsstörungen mit Venenerweiterungen (Varizen) und Umgehungskreisläufen führt.