Angina pectoris bedeutet Engegefühl in der Brust. Sie wird allgemein auf das Herz bezogen und gilt als Alarmzeichen für einen Herzinfarkt. Hier werden die wichtigsten Kenntnisse vermittelt. Er ist ein starker plötzlich auftretender Brustschmerz, der sich nach etwa 15 – 30 Minuten wieder löst.
Angina pectoris: articles and tips
Koronare Herzkrankheit
Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist eine Erkrankung des Herzens, die durch eine arteriosklerotische Verengung der Herzkranzgefäße (Koronararterien) bedingt ist. Sie führt zu einer Verminderung des Blutflusses und damit zu einem Sauerstoffmangel in der Herzmuskulatur.
Funktionelle Herzkrankheit
Eine funktionelle Herzkrankheit liegt vor, wenn Herzbeschwerden nicht auf eine organische Ursache zurückgeführt werden können. Dazu ist im Zweifelsfall eine differenzierte Ausschlussdiagnostik erforderlich.
Thrombozytenaggregationshemmer
Thrombozytenaggregationshemmer sind Medikamente, die zur Verhinderung einer Gerinnselbildung im Blut und einer Embolie eingesetzt werden. Sie verhindern die Aggregation von Thrombozyten und damit die lokale Thrombenbildung (Bildung von Blutgerinnseln) an arteriosklerotischen Gefäßen.
Herzschmerzen
Herzschmerzen sind Beschwerden, die der Patient über dem Herzen verspürt oder dem Herzen zuordnet. Sie werden auch als Angina pectoris bezeichnet. Gelegentlich werden sie dem Herzen fälschlicherweise zugeordnet; denn auch andere Ursachen können eine Rolle spielen.
Nitrate
Nitrate (Nitropräparate, z. B. Glyceryltrinitrat, Nitroglycerin; GTN) erweitern Blutgefäße und Herzkranzgefäße und erschlaffen die glatte Muskulatur im Bereich innerer Organe. Sie entspannen verkrampfte „glatte“ Muskulatur, beispielsweise von Verschlussmechanismen im Magendarmkanal, so am Mageneingang oder am Gallengang.
Brustschmerzen
Brustschmerzen sind häufig und vieldeutig. Ihre Ursachen reichen von gutartigen Muskel-und Skelett-Schmerzen bis hin zu akut lebensbedrohlichen Herzbeschwerden. Die Charakterisierung der Brustbeschwerden durch Patienten kann unklar und irreführend sein, sodass eine rasche und oft breite Diagnostik mit technischen Mitteln erforderlich werden kann.
Angina pectoris
Angina pectoris bedeutet wörtlich „Herzenge“. Es sind dumpfe, beengende und beklemmende Beschwerden im linken und mittleren Brustraum, die typischerweise bei körperlicher Belastung, hohem Blutdruck und Stress auftreten können und auf eine koronare Herzkrankheit (KHK) hinweisen.
Elektrokardiogramm (EKG)
EKG bedeutet Elektrokardiogramm. Es ist eine äußerliche Herzstromableitung und eine übliche Untersuchungsmethode des Herzens. Es dient der Diagnostik von Herzkrankheiten. Hauptfragestellungen sind folgende: Herzrhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen des Herzens (Koronarinsuffizienz), Herzinfarkt, Herzmuskelhypertrophie (z. B. HOCM), Auswirkungen von Elektrolytstörungen am Herzen, Erkrankungen des Herzbeutels (insbesondere Perikarditis), Herzmuskelentzündung (Myokarditis, weniger aussagekräftig). Ein EKG ist einfach mit Brustwandelektroden abzuleiten, kann… Elektrokardiogramm (EKG) weiterlesen
Herzattacke
Als Herzattacke wird ein heftiger Schmerz im unteren linken und mittleren Brustkorb bezeichnet. Als Auslöser eines solchen Schmerzes kommen jedoch auch andere Ursachen in Betracht, sodass eine genaue Differenzialdiagnostik erfolgen muss.