Pfortaderhochdruck – Kurzinfo

Wiedereröffnete Nabelvene bei portaler Hypertension mit hoher Flussgeschwindigkeit (Duplexsonographie)

Der Pfortaderhochdruck ist meistend die Folge einer Verhärtung der Leber (Leberzirrhose), die dem Blut, welches aus dem Darm kommt, hohen Widerstand entgegensetzt.

Diabetes

Diabetes bedeutet Durchfluss. Der Begriff kommt in zwei Kombinationen vor: mellitus und insipidus. Diabetes mit dem Zusatz „mellitus“ (=süß) süßer Harnfluss, heute als Zuckerkrankheit bezeichnet.

Transjugulärer intrahepatischer Stentshunt (TIPSS)

TIPSS bei Leberzirrhose und portaler Hypertension (Sonographie)

Ein transjugulärer intrahepatischer Stentshunt (TIPSS) ist ein künstlich angelegter Kurzschluss zwischen der Pfortader und einer Lebervene. Er wird mithilfe eines Katheters über die Halsvene gelegt und senkt den gefährlich erhöhten Druck im Pfortadersystem, wie er bei Leberzirrhose häufig vorkommt.

Lebertransplantation

Leberschema

Lebertransplantation bedeutet Übertragung einer Spenderleber in einen Empfängerorganismus, meist an die Stelle der eigenen Leber, die dazu entfernt wird (orthotope Lebertransplantation). Heute wird vielfach bei Mangel an Spenderlebern eine Teilleber (rechter Leberlappen oft eines nahen Angehörigen) als Lebendspende transplantiert.

Ernährung bei Adipositas

Ernährungspyramide

Die Ernährung bei Adipositas ist der wesentlichste Grundstein für eine Reduzierung der mit starkem Übergwicht verbundenen Gesundheitsrisiken. Exzessives Übergewicht ist ein Risiko für Stoffwechselkrankheiten, wie Diabetes, Arteriosklerose und Fettleber, sowie auch für orthopädische Krankheiten, wie Gelenkverschleiß und Wirbelsäurenproblemen.

Bariatrische Chirurgie

Erhöhter Bauchumfang bei Adipositas und Diabetes

Bariatrische Chirurgie (Adipositaschirurgie, engl.: bariatric surgery) ist ein Sammelbegriff für Operationsmethoden zur Gewichtsreduktion. Sie stellt die effektivste Methode dar, mit der das mit starkem Übergewicht (Adipositas) verbundene Krankheitsrisiko vermindert werden kann.

MALT-Lymphom

MALT-Lymphom: derbe Vorwölbung der Schleimhaut (Gastroskopie)

Das MALT-Lymphom (MALT: „mucosa associated lymphatic tissue“) ist eine bösartige lymphatische Krankheit (extranodales Marginalzonen B-cell Lymphom vom MALT-Typ). Häufigkeit Das MALT-Lymphom (ein extranodales Randzonenlymphom) macht etwa 9 % der Non-Hodgkin-B-Zell-Lymphome aus und ist meistens im Magen lokalisiert. Lokalisationen Das MALT-Lymphom kommt überwiegend im Magen vor. Das nicht-gastrale MALT-Lymphom findet sich im Dünndarm und Kolon und… MALT-Lymphom weiterlesen

Magenlymphom

Magenlymphom (Endosonographie)

Das Magenlymphom ist ein in der Magenwand lokalisierter Tumor aus wuchernden Zellen des Immunsystems. Es gehört zu den lymphoproliferativen Neoplasien, speziell zu den Non-Hodgkin-Lymphomen. Bei seiner Entstehung spielt der Magenkeim Helicobacter pylori eine entscheidende Rolle.