Polydipsie

Urogenitalsystem mit Nieren und Harnwegen

Polydipsie bedeutet übermäßiger Durst. Sie kann ein ernst zu nehmendes Symptom einer Krankheit sein. Die Gefahr einer Polydipsie liegt in sekundären Elektrolytstörungen. Durch Natriumverlust kommt es zu einer Hyponatriämie mit unter Umständen schwerwiegenden Folgen.

Hypoglykämischer Schock

Blutzuckermessung

Hypoglykämischer Schock bedeutet schwere Unterzuckerung bis zur Bewusstlosigkeit aufgrund eines erheblich erniedrigten Blutzuckerspiegels. Er ist eine gefürchtete Diabeteskomplikation aufgrund einer nicht angemessenen Insulintherapie.

Koronarstent

Herzschema mit Koronararterien

Ein Koronarstent ist ein Röhrchen, das bei einer koronaren Herzkrankheit im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie) in ein verengtes Herzkranzgefäß (Koronararterie) eingesetzt wird, um die Durchblutung der Herzmuskulatur (Myokard) zu sichern.

Vitamin-D-Mangel

Osteoporose (shutterstock)

Vitamin D ist ein Hormon (D-Hormon) mit vielfältigen Wirkungen. Die bekannteste ist die auf den Knochenstoffwechsel. Ein Vitamin-D-Mangel führt daher entsprechend zu vielfältigen krankhaften Auswirkungen.

Biologische Substanzen mit medizinischer Wirkung

Vollwertige Ernaehrung

Biologische Substanzen mit medizinischer Wirkung sind seit jeher für den Menschen von Interesse gewesen. Ihre Kenntnis begründet die Naturheilkunde, die auf pähistorische Zeiten zurückgeht.

Leukozytoklastische Vaskulitis

Petechien am Arm bei Thrombozytopenie

Die leukozytoklastische Vaskulitis (auch als Überempfindlichkeitsangiitis bezeichnet, engl.: hypersensitivity angiitis) ist eine Entzündung kleinster Blutgefäße, speziell der Kapillaren und postkapillären Venolen.

Kolonkarzinom

Einengung des Darmlumens durch Krebs (Koloskopie)

Kolonkarzinom bedeutet Dickdarmkrebs, kurz Darmkrebs. Es wird vom Rektumkarzinom (Enddarmkrebs) das zwischen Analkanal (Darmausgangskanal) und einer Höhe von 16 cm lokalisiert ist, abgegrenzt.

Chemotherapie des Kolorektalen Karzinoms

Darmkrebs (Koloskopie)

Die Chemotherapie des kolorektalen Karzinoms beinhaltet meist Irinotecan, Oxaliplatin und Capecitabin. Zunehmend wird eine Immuntherapie eingesetzt.

Familiäre adenomatöse Polypose

Kurzgestielter Darmpolyp

Die familiäre adenomatöse Polypose (FAP) ist eine seltene, genetisch fixierte Krankheit, bei der multiple Polypen im gesamten Dickdarm entstehen. Blutsverwandte sind häufig befallen. Die Erkrankung tritt mit einer Prävalenz von 1/11.300–37.600 selten auf. Sie bleibt zunächst längere Zeit unentdeckt.

Gardner-Syndrom

Darmpolyp ohne Zeichen von Bösartigkeit (Koloskopie)

Das Gardner-Syndrom ist eine Kombination einer familiären adenomatösen Polypose (FAP) des Darms mit extraintestinalen tumorösen Veränderungen wie Osteomen, Fibromen, Epidermoidzysten oder Desmoidzysten. Ihm liegt ein genetischer Defekt zugrunde, der wie beim FAP in Mutationen des APC-Gens (APC: adenomatöse Polyposis coli) beruht. Auch beim Gardner-Syndrom finden sich FAP-Veränderungen des Kolons mit vielen hunderten von Polypen und… Gardner-Syndrom weiterlesen