Ein Magengeschwür (Magenulkus) ist ein Schleimhautdefekt im Magen, der zu Komplikationen, wie einer Blutung oder einem Durchbruch, neigt. Häufig sind Magensäure und der Magenkeim Helicobacter pylori die entscheidenden pathogenetischen (krankmachenden) Faktoren.
Darmkrebs
Darmkrebs ist eine Kurzbezeichnung für Dickdarmkrebs, in der medizinischen Fachsprache „kolorektales Karzinom“. Er gehört zu den häufigsten Krebsarten.
Sphinkterotomie
Sphincterotomie bedeutet teilweise oder vollständige Durchtrennung eines Schließmuskels. Sie kommt bei Behinderung eines Abflusses infrage.
Gallensteine
Gallensteine sind bis kieselsteingroße Konkremente, die sich in der Gallenblase und selten auch in den Gallenwegen bilden und Komplikationen verursachen können. Ein großer Teil der Steine bleibt jedoch lebenslang symptomlos.
Vanishing bile duct disease
Vanishing bile duct disease bedeutet Erkrankung der verschwindenden Gallengänge in der Leber. Es handelt sich um eine erworbene Erkrankung der kleinen Gallenwege, bei der histologisch eine zunehmende Rarefizierung (Abnahme der Zahl der Gallenwege, progressive “Ductopenie”) durch Epitheluntergang eintritt.
Irinotecan
Irinotecan (Campto®) ist ein Medikament zur Chemotherapie von Krebs, insbesondere des Magendarmtrakts. Wirkmechanismus Irinotecan wirkt durch Hemmung der Topoisomerase 1 zytotoxisch. Es induziert Einzelstrangbrüche an der DNA, sodass die geordnete Zellteilung unterbrochen wird. Verwendung Als Monotherapeutikum ist Irinotecan von begrenztem Nutzen, was dem suboptimalen pharmakokinetischen Profil mit der raschen Elimintaion und der akuten Toxizität geschuldet… Irinotecan weiterlesen
Hepcidin
Hepcidin ist eine hormonartige Verbindung, die im Eisenstoffwechsel des Körpers eine Schlüsselfunktion einnimmt. Es verhindert die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung in den Körper.
Juckreiz bei Urämie
Juckreiz bei Urämie bedeutet eine unangenehme Empfindung an der Haut, das das Bedürfnis, sich zu kratzen, auslöst und bei Patienten mit höhergradiger Niereninsuffizienz auftritt.
Allogene Stammzelltransplantation
Die allogene Stammzelltransplantation ist ein vom Prinzip her kuratives Therapieverfahren, bei dem Stammzellen des roten Knochenmarks eines Spenders auf einen Empfänger übertragen werden, um eine hämatologische Krankheit zu heilen.
Myeloproliferative Neoplasien
Myeloproliferative Neoplasien sind Erkrankungen des Knochenmarks, die durch unregulierte Wucherung und Ausbreitung der in ihm beheimateten Zelltypen gekennzeichnet sind. Es können alle drei Zellreihen des Knochenmarks, die Erythrozyten, die Leukozyten und die Thrombozyten betroffen sein.