Lymphopenie

Differenzialblutbild (Schema)

Lymphopenie (= Lymphozytopenie) bedeutet Erniedrigung der Zahl der Lymphozyten unter 1000/µl (normal 1000 bis 4800/µl) und eine Abwehrschwäche des Immunsystems. Lymphozyten sind eine Hauptgruppe der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und für die Immunabwehr des Körpers zuständig. Eine Lymphopenie bedeutet daher Beeinträchtigung der Immunkompetenz des Körpers.

Tumormarker CA72-4

Blutröhrchen

Der Tumormarker CA72-4 (Carbohydrate-Antigen 72-4) ist ein hochmolekulares Glykoprotein, das in der Diagnostik und Verlaufskontrolle des Magenkarzinoms und verschiedener anderer Tumore des Magendarmtrakts und des Eierstocks verwendet wird.

Gerinnungsparameter

Teströhrchen, Reagenzglas

Gerinnungsparameter sind diejenigen Laborwerte, die zur Beurteilung der Gerinnungsfähigkeit des Bluts bestimmt werden. Die gerinnungsaktiven Substanzen des Bluts werden zu einem großen Teil in der Leber gebildet.

Das Schilddrüsenhormon Thyroxin

Schilddrüsentumor (Sonographie)

Das Schilddrüsenhormon Thyroxin (Tetrajodthyronin, T4) steigert die Stoffwechselprozesse des Körpers, die Herzaktion, den Blutdruck und die Erregbarkeit von Gehirn und Nervensystem.

Lipoprotein-a

Lipoproteinpartikel

Lipoprotein-a (Lipoprotein(a), Lp(a)) ist eine besondere Form des Low-Density-Lipoproteins (LDL), welches zusätzlich Apolipoprotein(a) enthält. Erhöhte Werte sind mit einem erhöhten Risiko für Komplikationen einer Arteriosklerose verbunden.

Fibrinogen

Laboruntersuchungen

Fibrinogen ist ein Gerinnungsfaktor (Faktor 1), der in der Leber gebildet und an das Blut abgegeben wird. Aus ihm entsteht durch Einwirkung von Thrombin Fibrin, welches bei Verletzungen der Gefäßabdichtung dient. Seine biologische Halbwertszeit beträgt 3 – 5 Tage.

Gerinnungswerte

Gerinnungswerte dienen der Diagnostik von Gerinnungsstörungen oder zur Überprüfung der Gerinnung bei einer Therapie mit Gerinungshemmern.

Pankreasenzyme

Pankreasenzyme sind Verdauungsfermente, die von der Bauchspeicheldrüse gebildet und an den Darm abgegeben werden. Zu ihnen gehören in erster Linie Lipase und Amylase. Sie werden auch im Serum des Bluts nachgewiesen. Ihre Erhöhung bedeutet einen Hinweis darauf, ob die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) erkrankt ist. Die Lipase ist für die Bauchspeicheldrüse spezifisch, die Amylase dagegen wird auch… Pankreasenzyme weiterlesen

Gamma-GT

Teströhrchen, Reagenzglas

Die Gamma-GT (γ-GT, GGT) ist ein Enzym, das hauptsächlich zur Diagnostik von Leberkrankheiten verwendet wird. Alkoholkonsum kann zu einer γ-GT-Erhöhung führen, noch bevor ein erkennbarer Leberschaden vorliegt. Leichte Erhöhungen können jedoch auch aus anderen Organen stammen.

Erythrozyturie

Urogenitalsystem mit Nieren und Harnwegen

Erythrozyturie bedeutet Ausscheidung roter Blutkörperchen (Erythrozyten) mit dem Urin. Es wird die nur mikroskopisch erkennbare Erythrozyturie von der makroskopisch durch Rotfärbung des Urins erkennbaren Hämaturie unterschieden.