Das Differenzialblutbild ist eine Aufschlüsselung der zellulären Bestandteile des Bluts, in ihre Unterformen. Das Blut kann manuell auf einem gefärbten Blutausstrich und automatisch differenziert werden.
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Das Differenzialblutbild ist eine Aufschlüsselung der zellulären Bestandteile des Bluts, in ihre Unterformen. Das Blut kann manuell auf einem gefärbten Blutausstrich und automatisch differenziert werden.
MCV bedeutet mittleres Zellvolumen (mean cell volume) der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Es gehört zusammen mit MCH und MCHC zu den diagnostisch wichtigen Messgrößen, den „Erythrozytenparametern“.
Polyglobulie bedeutet Erhöhung der Zahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) im Blut. Wenn sie zusammen mit einer Erhöhung der Zahl der Leukozyten und Thrombozyten einhergeht, wird dies als Polyzythämie bezeichnet.
Monozyten gehören zu den weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und haben eine Bedeutung für die Abwehr von Infektionserregern und von Fremdmaterial. Sie fallen im Blutausstrich durch ihren großen bohnenförmigen Kern bei relativ schmalem Plasmasaum auf.
Als Blutbild wird die Zellzusammensetzung des Bluts bezeichnet. Seine Untersuchung gibt Aufschluss über viele Krankheiten. Seine Untersuchung gehört zu den Basis-Laboruntersuchungen am Beginn einer ausführlichen Diagnostik sowie zur Therapiekontrolle.
Granulozyten sind weiße Blutkörperchen (Leukozyten), die aus dem Knochenmark stammen. Sie spielen eine bedeutende Rolle im Abwehrsystem des Körpers.
Myeloproliferative Neoplasien sind Erkrankungen des Knochenmarks, die durch unregulierte Wucherung und Ausbreitung der in ihm beheimateten Zelltypen gekennzeichnet sind. Es können alle drei Zellreihen des Knochenmarks, die Erythrozyten, die Leukozyten und die Thrombozyten betroffen sein.
Retikulozyten sind kernlose Vorläuferzeller der Erythrozyten. Die in einer Spezialfärbung erkennbaren intrazellulären retikulären Muster sind ribosomale Reste der Erythroblasten (Normoblasten) ihrer Vorläuferzellen im Knochenmark. Bei einer normalen Zellmauserung gehen etwa 1% der Erythrozyten täglich zugrunde, ebensoviele werden als Retikulozyten nachgebildet. .
Hämatokrit (Hkt) ist ein Labormesswert, der zur Diagnostik des Bluts verwendet wird. Es ist die Bezeichnung für das relative Packungsvolumen der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) nach Zentrifugation von ungerinnbar gemachtem Vollblut in Bezug auf das Gesamtblutvolumen.
MCH bedeutet mittleres corpuskuläres Hämoglobin. Der Wert gibt den mittleren Gehalt eines roten Blutkörperchens (Erythrozyt) an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin, Hb) an.