Der Eisenstoffwechsel ist bei einer Reihe von Erkrankungen von Bedeutung. Dazu gehören Eisenspeicherkrankheiten und Formen einer Blutarmut (Anämie). Über den Eisenhaushalt des Körpers geben mehrere Parameter im Blut Auskunft: Eisen, Ferritin, Transferrinsättigung und Hepcidin.
Auerstäbchen
Auerstäbchen (engl.: Auer rod) sind sich blau anfärbende, basophile längliche Plasmaeinschlüsse, die sich im Differenzialblutbild in Blasten verschiedener Leukämieformen, insbesondere einer akuten myeloischen Leukämie, erkennen lassen und gelten da als prognostisch günstiges Zeichen.
Makrozytäre Anämie
Eine makrozytäre Anämie ist eine Blutarmut (Anämie) mit zu großen roten Blutkörperchen (Makrozytose). Meist handelt es sich um eine hyperchrome makrozytäre Anämie.
DPP-4-Hemmer
DPP-4-Hemmer (Gliptine) sind Medikamente, die gegen eine gestörte Regulation des Blutzuckers bei Prädiabetes und in frühen Stadien des Typ2-Diabetes eingesetzt werden. Sie sind Hemmer eines besonderen Enzyms, der Dipeptidyl-peptidase 4 (DPP 4), und stellen eine eigene Klasse von Antidiabetika dar.
Extrasystolen
Extrasystolen sind Extraschläge des Herzens. Sie sind klinisch erkennbar durch eingestreute Extraschläge und durch ein EKG differenzierbar.
Osteomyelofibrose
Die Osteomyelofibrose (oder Osteomyelosklerose) ist gekennzeichnet durch eine zunehmende Fibrosierung (übermäßige Bindegewebsvermehrung) oder Sklerosierung (Verhärtung durch Bindegewebsvermehrung) des Knochenmarks, durch die es zu einer Verdrängung der Blutbildung in die Milz und in die Leber kommt (extramedulläre Hämatopoese).
Nussknackerösophagus
Der Nussknackerösophagus (jackhammer esophagus, hyperkontraktiler Ösophagus) ist eine Sonderform des spastischen Ösophagus (Speiseröhrenverkrampfung), bei der der Schluckakt besonders stark gestört ist und sich die Ringmuskulatur um Speisebrocken verkrampft.
Polypektomie
Polypektomie bedeutet Entfernung von wuchernder Schleimhaut. Solche Schleimhautwucherungen sind in vielen Fällen als Krebsvorstufen einzustufen und sind daher Ziel spezieller Untersuchungen, die zur Krebsvorsorge zählen.
Carcinoma in situ
Carcinoma in situ bedeutet Krebs, der noch nicht in die Umgebung eingewandert ist und noch keine Tochtergeschwülste gesetzt hat. Es ist lokal bösartig entartetes Epithel, das die Basalmembran noch nicht überschritten hat und stellt die direkte Vorstufe von invasiv wachsendem Krebs dar.
Metastasen
Metastasen sind Absiedlungen bösartiger Tumore im Körper. Sie werden besonders häufig in Lymphknoten, Leber, Lungen und Knochenmark gefunden.