Sichelzellanämie bedeutet Blutarmut durch sichelartig aussehende rote Blutkörperchen. Ursache ist ein Gendefekt für den roten Blutfarbstoff. Eine Gentherapie stellt eine zukünftige Therapieoption dar.
Monozytose
Monozytose bedeutet Vermehrung der Zahl der Monozyten im Blut. Sie tritt bei verschiedenen, insbesondere viralen Infektionen auf. Besonders ausgeprägt ist sie bei einer infektiösen Mononukleose, die zusammen mit starken Lymphknotenschwellungen und hohem Fieber als Pfeiffersches Drüsenfieber bekannt ist. Auch bei einigen neoplastischen Erkrankungen findet man eine Monozytose.
Differenzialblutbild
Das Differenzialblutbild ist eine Aufschlüsselung der zellulären Bestandteile des Bluts, in ihre Unterformen. Das Blut kann manuell auf einem gefärbten Blutausstrich und automatisch differenziert werden.
Apoptose
Apoptose ist ein Begriff, der den programmierten Zelltod beschreibt. Apoptose ist eine vitale Funktion der Zellen des Körpers, die seine Funktionsfähigkeit und sein Überleben sichert.
Erythroblasten
Erythroblasten sind Vorstufen der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) im Knochenmark. Sie enthalten noch einen runden Kern, den sie im Laufe ihrer Reifung verlieren.
Psoriasis
Die Psoriasis ist eine chronische Hautkrankheit, die sich mit schuppenden Entzündungsarealen manifestiert, aber auch innere Organe betrifft.
Ursache und Entstehung des Reizdarmsyndroms
Ursache und Entstehung des Reizdarmsyndroms sind weitgehend geklärt. Es wird davon ausgegangen, dass eine genetische Veranlagung vorliegt und ein Auslöser (z. B. ein Darminfekt, s. u.) zur Symptomatik führt.
GLP-1-Agonisten
GLP-1-Agonisten sind Medikamente, die wie das hormonähnliche GLP 1 (Glucagon like peptide 1) an dessen Rezeptoren wirken. Sie werden zur Behandlung des Typ-2-Diabetes und zunehmend auch zur begleitenden Behandlung von starkem Übergewicht verwendet.
Morbus Osler
Der Morbus Osler ist eine seltene erbliche, zu Blutungen neigende Fehlbildung (Malformation) des Blutgefäßsystems, die zu einer scheren Anämie und akuten Blutungskomplikationen führen kann.
Reye-Syndrom
Das Reye-Syndrom ist eine akute Erkrankung von Kindern und Jugendlichen mit Enzephalopathie und Erhöhung der Transaminasen und des Ammoniaks im Blut. Typischerweise tritt das Reye-Syndrom nach einem viralen Infekt und unter dem Einfluss von Acetylsalicylsäure auf.