Ergometrie

Die Ergometrie ist eine Untersuchung der Leistungsfähigkeit des Herzens und des Kreislaufs. Sie zeigt die Grenzen auf, ab denen eine koronare Herzkrankheit oder eine Herzinsuffizienz manifest werden. Und sie lässt eine Belastungshypertonie entdecken.

Puls

Herz-Kreislauf-Schema

Der Puls entspricht der an einer peripheren Arterie tastbaren oder an einer Vene sichtbaren Volumenschwankung, die vom Herzschlag herrührt. Hier wird der arterielle Puls besprochen. → Untersuchung des Herzens Allgemeines Seine Prüfung gibt Aufschluss über die kreislaufwirksame Herzfrequenz und (über seine „Härte“ oder „Weichheit“) über den Blutdruck. Ein venöser Puls (z. B. der Halsvenenpuls) lässt… Puls weiterlesen

Koronarinsuffizienz

Multiple Stenosen in den Koronararterien (Koronarangiographie)

Als Koronarinsuffizienz wird eine unzureichende Versorgung der Herzmuskulatur (Myokard) mit Blut wegen zu enger oder teilweise verschlossener Koronargefäße bezeichnet.

Long-QT-Syndrom inkl. Romano-Ward-Syndrom

Vorhofflattern Vorhofflimmern

Das Long-QT-Syndrom inkl. Romano-Ward- und das Jerwell-Lange-Nielsen-Syndrom sind angeborene Prädispositionen für maligne Herzrhythmusstörungen auf dem Boden einer Verlängerung der QT-Zeit.

Sick-Sinus-Syndrom

Schrittmacher im Röntgenbild

Das Sick-Sinus-Syndrom ist das Syndrom des kranken Sinusknotens. Es macht sich durch eine unzureichende Generierung rhythmischer Impulse bemerkbar. Wegen zunehmender Verlangsamung der Herzfrequequenz (Bradykardie) und der Neigung zu kardialen Synkopen (MAS-Anfälle) wird häufig eine Schrittmacherimplantation erforderlich.

Kardiomyopathie

Herz schematisch

Als Kardiomyopathie wird eine Erkrankung der Herzmuskulatur mit Abnahme der Leistungsfähigkeit bezeichnet. Nicht einbezogen sind physiologische Veränderungen der Herzstruktur durch Anpassung an ungewöhnliche Erfordernisse, wie sie sich bei Extremsportlern entwickeln.