Die Diagnostik einer Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus, kurz Diabetes) stützt sich auf Laboruntersuchungen und einige Symptome und betrifft zudem die Ursachen, Komplikationen und Folgekrankheiten.
Schlagwort: Diabetes
Behandlung des Typ-2-Diabetes
Die Behandlung des Typ-2-Diabetes mellitus sollte so früh wie möglich beginnen, am besten bereits mit einem gestörten Glukosetoleranztest. Sie stützt sich auf eine angepasste Lebensführung und Medikamente.
Genetische Formen des MODY
Genetische Formen des MODY (maturity onset diabetes of the young) werden dominant vererbt. Sie werden vor dem 25sten Lebensjahr manifest und sind nicht notwendigerweise insulinpflichtig.
Glykämischer Index
Glykämischer Index (GI, Glyx) bedeutet rechnerisches umgekehrtes Verhältnis von Gesamtkohlenhydraten in der Nahrung zu dem Teil, der als Blutzucker wirksam wird. Er ist für die Berechnung der Kohlenhydratzufuhr bei Diabetes-Diät erforderlich.
Diabetes – einfach erklärt
„Diabetes – einfach erklärt“ macht verständlich, wie es zu der Erkrankung kommt und wie man sie vermeiden, aufhalten und behandeln kann.
Insulinsekretagoga
Insulinsekretagoga sind Medikamente gegen die Zuckerkrankheit (Antidiabetika), welche die körpereigene Bildung von Insulin anregen. Sie wirken über eine Stimulierung der Betazellen der Pankreasinseln. Sie verbessern auf diese Weise die Blutzuckerkontrolle bei Menschen mit Diabetes.
Adiponectin
Adiponectin gehört zu den Fettgewebshormonen (Adipokine) und übt eine Reihe von Funktionen im Körper aus, die das Risiko eines Typ-2-Diabetes, einer Adipositas und einer Arteriosklerose senken.
Insulinanaloga
Insulinanaloga sind Abkömmlinge des Humaninsulins, die eine besonders lange oder kurze Wirkdauer haben und gut verträglich sind. Sie haben zu einer wesentlichen Verbesserung der Diabetesbehandlung geführt.
Pseudoperitonitis diabetica
Pseudoperitonitis diabetica ist ein Zustand stärkster Bauchschmerzen bei entgleistem Diabetes mellitus mit sehr hohen Blutzuckerwerten. Das Bild ähnelt dem einer Bauchfellentzündung (Peritonitis), wobei bei einer Probelapartotomie bzw. einer Laparoskopie eine Entzündung nicht zu finden ist.
Polydipsie
Polydipsie bedeutet übermäßiger Durst. Sie kann ein ernst zu nehmendes Symptom einer Krankheit sein. Die Gefahr einer Polydipsie liegt in sekundären Elektrolytstörungen. Durch Natriumverlust kommt es zu einer Hyponatriämie mit unter Umständen schwerwiegenden Folgen.