Als Enterozele wird die Vorstülpung (Prolaps) eines Darmanteils aus dem Bauchraum in das kleine Becken bezeichnet. Sie kommt häufig zusammen mit einer allgemeinen Bindegewebslockerung, einer Beckenbodeninsuffizienz und einer Rektozele vor.
Angina abdominalis
Allgemeines Bei der Angina abdominalis handelt es sich um immer wieder auftretende (intermittierende) Bauchschmerzen, die durch eine Mangeldurchblutung ausgelöst werden. Sie wird auch als mesenteriale Ischämie (engl.: mesenteric ischemia) oder Ortnersche Erkrankung (Claudicatio abdominalis) bezeichnet. Der zunächst postprandiale (nach einer Mahlzeit auftretende) Schmerz geht bei Fortschreiten der Krankheit in einen chronischen Dauerschmerz über. Wenn er… Angina abdominalis weiterlesen
Trikuspidalinsuffizienz
Trikuspidalinsuffizienz (oder Trikuspidalklappeninsuffizienz) bedeutet Leck oder Schlussunfähigkeit der Trikuspidalklappe, also der Herzklappe zwischen rechtem Vorhof und rechter Herzkammer.
Courvoisier´sches Zeichen
Als Courvoisier´sches Zeichen wird eine schmerzlose pralle Vorwölbung der Bauchhaut unterhalb des rechten Rippenbogens bezeichnet, wenn sie einer gestauten Gallenblase zugeordnet werden kann.
Dekompensierte Leberzirrhose
Die dekompensierte Leberzirrhose ist eine vernarbende Lebererkrankung im Endstadium. Therapeutisch kann eine Lebertransplantation in Frage kommen.
Divertikulitis
Die Divertikulitis ist eine Entzündung von Aussackungen (Darmtaschen, Divertikel) des Dickdarms. Sie kann häufig konservativ behandelt werden. Komplikationen umfassen eine Perforation, ein Blutung, eine Entzündung.
Sulfasalazin
Sulfasalazin (= Salazosulfapyridin) ist ein Medikament zur Behandlung chronisch entzündlicher Darmkrankheiten, die sich im Dickdarm manifestieren, insbesondere der Colitis ulcerosa und der Crohn-Kolitis.
Etanercept
Etanercept (Enbrel®) ist ein Medikament zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis. Es wirkt als Anti-TNF-alpha-Agens.
Lecithine
Lecithin ist ein Sammelbegriff für eine Gruppe von Fettstoffen, die für Zellmembranen benötigt werden. Ihre Zufuhr mit der Nahrung ist lebensnotwendig, da sie der Körper nicht selbst in ausreichenden Mengen selbst herstellen kann.
Glykämischer Index
Glykämischer Index (GI, Glyx) bedeutet rechnerisches umgekehrtes Verhältnis von Gesamtkohlenhydraten in der Nahrung zu dem Teil, der als Blutzucker wirksam wird. Er ist für die Berechnung der Kohlenhydratzufuhr bei Diabetes-Diät erforderlich.