Die Post-ERCP-Pankreatitis ist eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse in der Folge einer endoskopischen retrograden Röntgendarstellung der Gallenwege und der Pankreasgänge.
Hepatische Enzephalopathie
Die hepatische Enzephalopathie ist eine Hirnleistungsstörung, die durch mangelhafte Entgiftungsprozesse in der Leber zustande kommt. Eine minimale hepatische Enzephalopathie ist ein häufiger Befund bei einer Leberzirrhose und bedarf einer frühen Diagnostik.
Abführmittel
Abführmittel (Laxanzien) sind Medikamente zur Förderung der Darmentleerung. Viele von ihnen sind frei erhältlich und werden bei Verstopfung (Obstipation) oft in Selbstmedikation verwendet. Es besteht ein Gewöhnungsrisiko.
Magnesium
Magnesium (Mg2+) ist hinter Natrium, Kalium und Kalzium das nächst häufige Kation im Körper. Es wird über den Darm aufgenommen. Etwa die Hälfte befindet sich im Knochen. Das im Blut zirkulierende Magnesium ist zu etwa 30 % an Protein gebunden. Das freie Magnesium wird über den Urin ausgeschieden.
Mammographie – Screening auf Brustkrebs
Die Mammographie ist eine röntgenologische Methode zur Untersuchung der Brustdrüse auf Krebs. Mehr als jede zehnte Frau erkrankt in ihrem Leben an Brustkrebs; das Risiko steigt erheblich, wenn genetische Prädispositionen (BRCA1 und BRCA2) nachweisbar sind
Hypokalzämie
Hypokalzämie bedeutet zu niedrige Kalziumkonzentration im Blut. Sie kann Ursache von Muskelzuckungen, einer erhöhten Krampfbereitschaft und Herzrhythmusstörungen sein.
Leptin
Leptin gehört zu den Fettgewebshormonen (Adipokine) und reguliert über Beeinflussung des Hungergefühls den Energiehaushalt des Körpers. Es ist ein Polypeptid aus 167 Aminosäuren mit 16 kDa Größe, das vom Ob-Gen (Obesitas-Gen) auf Chromosom 7 codiert wird. Leptin ist seit 1994 bekannt.
Protein C
Protein C ist die Vorstufe eines Vitamin-K-abhängigen Enzyms (einer Serinprotease), das in der Leber gebildet wird und aktivierter Form (APC) die Blutgerinnung hemmt. Es zudem weitere Wirkungen: es regt die Neubildung von Blutgefäßen an und hat zudem zyto- und neuroprotektive Wirkungen.
Protein S
Protein S ist ein Gerinnungsfaktor, der Vitamin-K-abhängig in der Leber gebildet wird. Es fungiert als Kofaktor für aktiviertes Protein C (APC). Ein Mangel ist häufige Ursache einer Thromboseneigung.
Thrombose
Thrombose bedeutet Blutgerinnsel (Thrombus, Blutkoagel) in einem Blutgefäß, das dort lokal gebildet ist (i. G. zur Embolie). Thromben entstehen meist in einer Vene, seltener in einer Arterie. Sie kommen auch im der Aorta und im Herzen vor.