Hämolyse

Blut Erythrozyten

Hämolyse bedeutet Auflösung roter Blutkörperchen (Erythrozyten). Sie ist definiert durch eine Verkürzung der Erythrozytenüberlebenszeit auf unter 100 Tage. Die Hämolyse ist um so ausgeprägter, je kürzer die mittlere Überlebenszeit ist. Bei klinisch wirksamer Hämolyse reicht die Nachproduktion roter Blutkörperchen im Knochenmark nicht aus, ihre normale Anzahl im Blut aufrecht zu erhalten, und es kommt eine… Hämolyse weiterlesen

Thyroxin

Schilddüsenvergrößerung

Thyroxin ist ein stoffwechselregulierendes Hormon der Schilddrüse. Es wird häufig bestimmt, bevor ein jodhaltiges Kontrastmittel verabreicht werden soll. Es wird mit T4 abgekürzt und ist die Vorstufe (Prohormon) des wesentlich wirksameren T3 (Trijodthyronin).

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Rapamycin

Medikamente Pillen Kapseln

Rapamycin (Sirolimus) ist ein Molekül mit außergewöhnlichen biologischen Eigenschaften . Allgemeines Makrolide sind natürliche Substanzen oder Abkömmlinge von ihnen, denen ein makrozyklischer Laktonring gemeinsam ist. Einige von ihnen wirken antibiotisch und antimykotisch. Auch Rapamycin wurde als Antimykotikum entwickelt. Inzwischen sind viele unterschiedliche und interessante Eigenschaften entdeckt worden. Es wirkt fungizid (gegen Pilze), antibakteriell (gegen Bakterien),… Rapamycin weiterlesen

Tuberkulose

Lungenschema (shutterstock)

Die Tuberkulose ist eine Infektionserkrankung mit Mycobacterium tuberculosis, die alle Organe des Körpers betreffen kann. Da sich die auslösenden Tuberkelbakterien sich in den Zellen verstecken, können sie vom Immunsystem nur schwer abgewehrt und von Antibiotika nur schwer erreicht werden.

Retikulozyten

Differenzialblutbild (Schema)

Retikulozyten sind kernlose Vorläuferzeller der Erythrozyten. Die in einer Spezialfärbung erkennbaren intrazellulären retikulären Muster sind ribosomale Reste der Erythroblasten (Normoblasten) ihrer Vorläuferzellen im Knochenmark. Bei einer normalen Zellmauserung gehen etwa 1% der Erythrozyten täglich zugrunde, ebensoviele werden als Retikulozyten nachgebildet. .