Alkoholtoxischer Leberschaden bedeutet Leberschaden, der durch die toxische (giftige) Wirkung von Alkohol verursacht ist. In aller Regel ist die Leber durch ständigen Alkoholgenuss fettreicher als normal; es entwickelt sich eine Fettleber.
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In dieser Kategorie sind Erkrankungen der Leber zusammengefasst.
Alkoholtoxischer Leberschaden bedeutet Leberschaden, der durch die toxische (giftige) Wirkung von Alkohol verursacht ist. In aller Regel ist die Leber durch ständigen Alkoholgenuss fettreicher als normal; es entwickelt sich eine Fettleber.
Die Diagnose einer Leberzirrhose beruht auf verschiedenen Zeichen und Beschwerden, die mehr oder weniger sicher auf die Erkrankung hinweisen. Es stehen verschiedene technische Untersuchungen zur genaueren Diagnostik von Ursache und Stadium zur Verfügung.
Die Leberzirrhose ist die Endphase einer chronischen Leberkrankheit, die durch eine völlige Vernarbung (Fibrosierung, Leberfibrose) und Verhärtung des Organs gekennzeichnet ist. Der Vernarbungsprozess wird durch eine schleichende Entzündung hervorgerufen.
Die alkoholische Steatohepatitis (ASH, alkoholische Fettleberhepatitis) ist eine durch Alkohol hervorgerufene Verfettung der Leber (Steatosis hepatis), in der eine akute oder chronisch schleichende Entzündung abläuft. Die chronische Entzündung führt zu narbigen Veränderungen, so dass sich eine Leberfibrose und schließlich eine Leberzirrhose entwickeln kann.
Eine alkoholtoxische Leberschädigung entsteht durch langfristigen oder übermäßigen Alkoholkonsum und reicht von einer einfachen Fettleber über die alkoholische Steatohepatitis (ASH) bis hin zur Leberzirrhose und Leberkrebs.
Leberspezifische Autoantikörper sind für die Diagnostik autoimmuner Leberkrankheiten von entscheidender Bedeutung.
Das Gilbert-Meulengracht-Syndrom (vielfach als Morbus Meulengracht bezeichnet) ist keine Krankheit (kein Morbus), sondern eine in aller Regel harmlose Stoffwechselstörung. Sie ist häufig und betrifft 2 – 10 % der westlichen Bevölkerung.
Leberinsuffizienz bedeutet unzureichende Funktionsfähigkeit der Leber: Syntheseleistung, Entgiftung und Gallebildung sind eingeschränkt. Sie ist prinzipiell als lebensbedrohlich zu betrachten.
Eine chronisch cholestatische Leberkrankheit ist eine langwierig verlaufende Krankheit, bei der sich Inhaltsstoffe der Galle im Körper anstauen. Sie ist entweder durch eine Störung der Gallebildung oder durch eine in den kleinsten Gallengängen der Leber lokalisierte Störung des Galleabflusses bedingt.
Eine akute Hepatitis ist eine meist rasch und heftig aufflammende Leberentzündung. Die meisten akuten Hepatitiden sind Virusinfektionen.