Diuretika

Niere (Schema)

Diuretika sind Medikamente zur Förderung der Urinproduktion. Sie fördern die Ausscheidung von Wasser und von nierenpflichtigen Stoffwechselprodukten (wie Kreatinin, Harnstoff und Harnsäure) aus dem Körper sowie von Fremdstoffen (Xenobiotika, wie Medikamenten und ihren Abbauprodukten).

Medikamentöse Beeinflussung des RAAS

Herz-Kreislaufsystem schematisch

Das RAAS ist ein Regulationssystem des Körpers zur Anhebung des Blutdrucks und Verbesserung der Organdurchblutung vor allem von Nieren, Herz und Gehirn mithilfe der Spannung der arteriellen Blutgefäße und des Blutvolumens.

Herzinfarkt – einfach erklärt

Herzinfarkt: ST-Hebungen

Herzinfarkt bedeutet akuter Untergang von Herzmuskelgewebe infolge einer lokalen Durchblutungsstörung. Er ist immer lebensbedrohlich. Typisch ist ein plötzliches Vernichtungsgefühl. Der Herzinfarkt ist mit einer hohen Sterberate verbunden und bedarf einer möglichst umgehenden Diagnostik und Behandlung. Häufigste Ursache ist eine meistens schon länger vorbestehende Verengung der Herzkranzgefäße.

LGL-Syndrom

EKG

Das Lown-Ganong-Levine-Syndrom (LGL-Syndrom) ist eine seltene Herzrhythmusstörung mit anfallsartigem Herzrasen. Es zählt mit dem WPW-Syndrom zu den Präexzitationssyndromen. Die Erkrankung ist selten; sie wird bei Jugendlichenund Erwachsenen diagnostiziert, wurde aber auch schon in Neugeborenen nachgewiesen.

Creatinkinase – CK

Laboruntersuchungen

Die Creatinkinase (CK oder CPK) ist ein Muskelenzym, das zur Diagnostik von Muskelerkrankungen verwendet wird. Beim Untergang von Muskelzellen im Rahmen eines Herzinfarkts steigt es zusammen mit plötzlichen Herzschmerzen im Blut an und kann so zum Infarktnachweis dienen.

Vorlast

Herz-Kreislauf-Schema

Vorlast bedeutet Füllung des Herzens am Ende des Diastole. Sie hängt vom Druck des einströmenden Blutvolumens sowie vom Widerstand der Herzwand ab. Physiologie Die Vorlast hängt vom Druck des einströmenden Blutvolumens sowie vom Widerstand der Herzwand ab. Bei normaler Herzmuskulatur kann ein erhöht einströmendes Blutvolumen zu einer vermehrten Wanddehnung führen, die in gewissem Maß nach… Vorlast weiterlesen

Nachlast

Herz-Kreislauf-Schema

Nachlast bedeutet Widerstand, gegen den der linke Ventrikel zu Beginn der Öffnung der Aortenklappe das Blut austreibt. Er entspricht der Wandspannung zu Beginn der Systole.