Herz-Kreislauf-Erkrankungen (kardiovaskuläre Krankheiten) sind Erkrankungen vorwiegend des Alters und die häufigsten Todesursachen in der westlichen Welt. In Deutschland machen sie laut RKI (Robert-Koch-Institut) etwa 40 % aller Todesfälle aus.
Kategorie: Herzkrankheiten
Tachyarrhythmie
Tachyarrhythmie bedeutet zu schneller und absolut unrhythmischer Herzschlag: die Herzfrequenz liegt meist deutlich über 90/Minute und die im EKG nachweisbare Schlagfolge ist absolut arrhythmisch bei Vorhofflimmern.
Speicher-EKG
Das Speicher-EKG (engl.: long-term ECG) ist eine Herzstromableitung (Elektrokardiogramm), welche über längere Zeit abgeleitet und gespeichert wird, um Herzrhythmusstörungen zu erfassen. Synonyme.: Holter-EKG, 24-Stunden-EKG, 48-Stunden-EKG, Langzeit-EKG.
Bigeminus
Als Bigeminus wird ein episodenartiger Wechsel zwischen einer durch den Sinusknoten induzierten Herzaktion und einer Extrasystole bezeichnet. Die Impulse für die Extraschläge können aus den Herzkammern oder den Vorhöfen stammen.
AT1-Blocker
AT1-Blocker sind Medikamente zur Behandlung der Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz) und des Bluthochdrucks (Hypertonie). Sie sind eine Substanzgruppe, welche die Blutdruck steigernde Wirkung von Angiotensin II hemmt.
Carvedilol
Carvedilol ist ein Betablocker der dritten Generation, der zur Behandlung verschiedener Herzerkrankungen und des Bluthochdrucks eingesetzt wird, häufig kombiniert mit ACE-Hemmern und Diuretika. Es gehört mit Nebivolol zu den neueren Betablockern mit gefäßerweiternden Eigenschaften und zu den Betablockern mit den günstigsten Effekten bezüglich Morbidität und Mortalität bei Herzerkrankungen und besonders nach einem Herzinfarkt. Es senkt… Carvedilol weiterlesen
Trikuspidalinsuffizienz
Trikuspidalinsuffizienz (oder Trikuspidalklappeninsuffizienz) bedeutet Leck oder Schlussunfähigkeit der Trikuspidalklappe, also der Herzklappe zwischen rechtem Vorhof und rechter Herzkammer.
Magnesium
Magnesium (Mg2+) ist hinter Natrium, Kalium und Kalzium das nächst häufige Kation im Körper. Es wird über den Darm aufgenommen. Etwa die Hälfte befindet sich im Knochen. Das im Blut zirkulierende Magnesium ist zu etwa 30 % an Protein gebunden. Das freie Magnesium wird über den Urin ausgeschieden.
Diuretika
Diuretika sind Medikamente zur Förderung der Urinproduktion. Sie fördern die Ausscheidung von Wasser und von nierenpflichtigen Stoffwechselprodukten (wie Kreatinin, Harnstoff und Harnsäure) aus dem Körper sowie von Fremdstoffen (Xenobiotika, wie Medikamenten und ihren Abbauprodukten).
Medikamentöse Beeinflussung des RAAS
Das RAAS ist ein Regulationssystem des Körpers zur Anhebung des Blutdrucks und Verbesserung der Organdurchblutung vor allem von Nieren, Herz und Gehirn mithilfe der Spannung der arteriellen Blutgefäße und des Blutvolumens.