Hämolytische Anämie

Hämolytische Anämie bedeutet Blutarmut (Anämie) durch verkürzte Überlebenszeit der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Ihre vorzeitige Auflösung wird als Hämolyse bezeichnet. Zur Anämie siehe hier. Entstehung Normalerweise haben die Erythrozyten eine mittlere Überlebenszeit im Blut von etwa 110 Tagen. Ist sie verkürzt, bedeutet dies einen erhöhten Zerfall, erkennbar an der Freisetzung von Hämoglobin und LDH aus dem Zellinneren.… Hämolytische Anämie weiterlesen

Thrombozythämie

Typen der Blutzellen

Thrombozythämie bedeutet starke Erhöhung der Zahl der Blutplättchen (Thrombozyten). Sie kann reaktiv bei Entzündungen vorkommen. Besonders starke Erhöhungen findet man bei der „essenziellen Thrombozythämie“.

Akute lymphozytische Leukämie – ALL

Differenzialblutbild (Schema)

Die akute lymphozytische Leukämie (ALL, früher akute lymphatische Leukämie) ist die häufigste maligne Krankheit bei Kindern. Sie kommt aber auch bei Erwachsenen vor. Die ALL entsteht aus einer malignen Transformation einer unreifen Vorstufe von Lymphozyten bzw. einer Lymphozyten-Stammzelle.

Haptoglobin

Haptoglobin ist ein Laborwert, der zur Untersuchung auf eine Blutzersetzung (Hämolyse) bestimmt wird. Allgemeines Haptoglobin ist ein Glykoprotein des Blutplasmas, gehört zu den Akute-Phase-Proteinen und läuft in der Elektrophorese bei den Alpha-2-Globulinen. Es bindet freies Hämoglobin und transportiert es zum Abbau zu den Zellen des retikuloendothelialen Systems (RES). Es lassen sich drei Hauptallele unterscheiden: Hp… Haptoglobin weiterlesen

Lymphatische Leukämie

Die lymphatische Leukämie ist ein „weißer Blutkrebs“, der von Vorstufen der Lymphozyten ausgeht. Da Lymphozyten eine besondere Funktion bei der Immunabwehr des Körpers besitzen, geht die Erkrankung häufig mit einer Abwehrschwäche einher. Es gibt zwei Hauptformen: die akute lymphatische Leukämie (ALL) und die die chronische lymphatische Leukämie (CLL). Verweise Blutbild Leukozyten

Heinzkörper

Blutausstrich

Heinzkörper sind zellwandnahe Einschlüsse roter Blutkörperchen, die einen oxidativen Stress anzeigen und von diagnostischer Bedeutung sind.

Plasmozytom

Das Plasmozytom ist eine Erkrankung des Knochenmarks mit unkontrollierter Proliferation von Plasmazellen. Im angolamerikanischen Sprachraum und in der Literatur wird der Begriff „multiple myeloma“ (Multiples Myelom) verwendet, der auch im Deutschen zunehmend benutzt wird. Der Verlauf ist komplikationsträchtig; insbesondere sind Nierenversagen, Knochenbrüche und Durchblutungsstörungen des Gehirns gefürchtet. Neue Entwicklungen lassen auf eine deutlich verbesserte Prognose… Plasmozytom weiterlesen