Die chronische myeloische Leukämie (CML, engl.: chronic myeloid leukemia) ist eine Krankheit des Knochenmarks, bei der sich weiße Blutkörperchen (Leukozyten) unkontrolliert vermehren. Der Verlauf ist chronisch und schreitet relativ langsam fort.
Kategorie: Blutkrankheiten
In dieser Rubrik werden Seiten angeführt, die mit Erkrankungen des Bluts und Knochenmarks zusammenhängen.
Polyzythämie
Polyzythämie bedeutet Erhöhung der Zellzahl im Blut, erkennbar an der Erhöhung des Hämatokrits. Es handelt sich dabei um eine Vermehrung aller drei Zellreihen im Blut (Erythrozyten, Granulozyten, Thrombozyten). Sie ist von einer Polyglobulie abzugrenzen, bei der nur die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) vermehrt sind.
Hyperchrome makrozytäre Anämie
Die hyperchrome makrozytäre Anämie ist typisch für wenige Krankheitsbilder und daher hochgradig diagnostisch bedeutsam.
MCH
MCH bedeutet mittleres corpuskuläres Hämoglobin. Der Wert gibt den mittleren Gehalt eines roten Blutkörperchens (Erythrozyt) an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin, Hb) an.
Lenalidomid
Lenalidomid ist ein dem Thalidomid verwandtes oral applizierbares Medikament, das immunmodulatorisch wirkt. Es hemmt die Proliferation hämatopoetischer Tumorzellen und die Produktion entzündungsfördernder (proinflammatorischer) Zytokine.
Rituximab
Rituximab (MabThera®) ist ein Antikörper gegen das Oberflächenantigen CD20 auf allen B-Lymphozyten und Prä-B-Lymphozyten. Es bindet nicht an Plasmazellen und T-Lymphozyten. Rituximab wird zur Therapie von Lymphomen und Autoimmunkrankheiten verwendet.
Ofatumumab
Ofatumumab ist ein Medikament zur Behandlung von Krankheiten, bei denen B-Lymphozyten eine Rolle spielen, wie der chronisch lymphatischen Leukämie (CLL) und der rheumatoiden Arthritis.
Blutarmut
Blutarmut (Anämie) kann durch Blutverlust, mangelhafte Nachbildung von Blut oder Blutzerfall entstehen. Bei Blutverlust, der nicht gleich erkennbar ist, liegt die Blutungsquelle meist im Magendarmkanal.
Renale Anämie
Die renale Anämie ist eine Blutarmut, die am häufigsten bei chronischen Nierenkrankheiten auftritt und die Lebensqualität von Dialysepatienten erheblich einschränkt. Heute lässt sie sich durch Erythropoetin bzw. ESA relativ gut beherrschen.
Gumprechtsche Kernschatten
Gumprechtsche Kernschatten sind mikroskopisch erkennbare Kernreste im Differenzialblutbild, die durch Zerstörung pathologischer Lymphozyten bei der Prozedur des Ausstrichs entstehen. Sie weisen auf eine chronisch lymphatische Leukämie hin. Verweise CLL Leukämie