Kreatinin (auch Creatinin geschrieben) ist eine harnpflichtige Substanz, die eine Aussage über die Leistungsfähigkeit der Nieren, speziell die glomeruläre Filtrationsrate (GFR), erlaubt.
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Laborwerte dienen zur Diagnostik von Krankheiten aus Körperflüssigkeiten (z. B. Blutproben, Urinproben, Liquor, Aszites, Pleuraexsudat). Zellzahl und Konzentration von Eiweißen, Fetten, Zuckern, Hormonen, Mediatorstoffen und Metaboliten sowie gentechnische Bestimmungen lassen vielfach Rückschlüsse auf Art und Ausprägung von Krankheiten und Stoffwechselveränderungen zu. Laborwerte dienen bei bekannten Krankheiten zur Verlaufskontrolle und Erkennung von Komplikationen.
Kreatinin (auch Creatinin geschrieben) ist eine harnpflichtige Substanz, die eine Aussage über die Leistungsfähigkeit der Nieren, speziell die glomeruläre Filtrationsrate (GFR), erlaubt.
CA 15-3 bedeutet „cancer antigen 15-3“, bekannt auch als MUC1 oder EMA. Es wird meist zur Verlaufsbeobachtung von Tumoren verwendet. Insbesondere beim Brustkrebs (Mammakarzinom) und beim Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) dient CA 15-3 als Tumormarker zur Verlaufskontrolle unter Therapie.
Die Transferrinsättigung ist ein Laborwert, der den Grad der Sättigung des Transportproteins für Eisen im Blut angibt. Sie ist – wie auch der Ferritinspiegel – ein Hinweis auf den Eisenbestand des Körpers.
Ferritin ist ein Eiweiß des Bluts, das Eisen speichert; es enthält etwa 20 % des Körpereisens. Es kommt hauptsächlich in der Leber und im Knochen vor. Der Ferritinspiegel im Serum reflektiert in der Regel den Eisengehalt des Körpers.
Die PTT (Partielle Thromboplastinzeit) gibt Aufschluss über das „endogene“ Gerinnungssystem. In den meisten Fällen wird sie routinemäßig bei einer Blutungsneigung und verlängerten Blutungszeit bestimmt.
Hypokaliämie bedeutet eine zu niedrige Konzentration von Kalium im Blut und gehört zu den Elektrolytstörungen. Sie wird diagnostiziert, wenn die Kaliumkonzentration im Blut unter 3.5 mmol/l liegt.
Die Elektrophorese ist in der Medizin eine labortechnische Methode zur Analyse von Eiweißen in Körperflüssigkeiten. Mit ihr können Hinweise auf akute und chronische Krankheiten sowie auf Tumore erhalten werden.
Syntheseleistungsparameter der Leber sind Laborwerte, die über die Fähigkeit der Leber Auskunft geben, Stoffe zu bilden, die der Körper benötigt. Unter ihnen spielen diagnostisch Eiweiße (Proteine) eine besondere Rolle für die Diagnostik von Leberkrankheiten.
Blutzucker (Blutglukose) bedeutet umgangssprachlich Konzentration von Glukose im Blut. Er wird in relativ engen Grenzen reguliert: Es gibt mehrere Blutzucker steigernde, aber nur ein senkendes Prinzip.
Schießscheiben-Erythrozyten („Target cells“) deuten auf einen krankhaft veränderten roten Blutfarbstoff, wie bei der Sichelzellanämie und der Thalassämie.