Tumormarker

Labordiagnostik
Teströhrchen, Reagenzglas

Tumormarker sind Moleküle und Substanzen, deren Nachweis im Blut einen Hinweis auf das Vorliegen von Krebs gibt. Sie dienen zur Abschätzung der Prognose und zur Therapiekontrolle; sie können auch bei einer Tumorsuche hilfreich sein.

Tumorsuche
Krebsentstehung

Beispiele für Tumormarker

Folgende Tumormarker werden häufig in der ambulanten und klinischen Diagnostik und Therapiekontrolle eingesetzt:

Neue Methoden

Zur Abschätzung der Prognose individueller Tumore und zur Therapieplanung können im Blut zirkulierende Tumorzellen, Exosomen und Tumor-DNA dienen. Sie können als Tumormarker bei der Diagnostik, Therapiekontrolle und Prognoseabschätzung verwendet werden. Zirkulierende Tumorzellen lassen sich mit Hilfe spezieller Methoden aus peripheren Blut anreichern und auf Aggressivitäts- und Resistenzfaktoren untersuchen. Eine solche Diagnostik (liquid biopsy) ersetzt bei der Therapiekontrolle zunehmend die Bildgebung und Biopsien. 1

Zirkulierende Tumorzellen


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Verweise

Weiteres

Letzte Aktualisierung von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt):
Medizinisch geprüft von

Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Letzte medizinische Prüfung:

  1. Mol Cancer. 2022 Feb 18;21(1):56.DOI: 10.1186/s12943-022-01509-9[]

Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Studium in Freiburg und Wien, biochemische Forschung in Bochum über Glykoproteine. Klinische Ausbildung und Forschung über Gallensäuretransport und Cholestase an der Universitätsklinik Freiburg. Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Habilitation. Chefarzt in Berlin und Frankfurt (Oder).