Hyperbilirubinämie

Sklerenikterus bei dekompensierter Leberzirrhose
Sklerenikterus bei dekompensierter Leberzirrhose

Hyperbilirubinämie bedeutet erhöhte Konzentration an Bilirubin im Blut (< 1,2 mg/dl). Sie ist diagnostisch bedeutsam. Es müssen ein Blutzerfall, eine Leberkrankheit und eine Störung des Galleabflusses auseinandergehalten werden.

→ Zu Bilirubin siehe hier.

Klinische Erkennbarkeit

Bilirubinwerte zwischen 1,2 und 2,5 mg/dl sind zwar schon erhöht, aber noch nicht klinisch erkennbar. Bilirubinwerte oberhalb 2,5 mg/ml werden als Gelbsucht (Ikterus) erkennbar, wobei eine leichte Erhöhung zunächst nur in den Skleren der Augen (Sklerenikterus) sichtbar wird, eine höhere als 3-5 mg/ml auch als Hautikterus.

Differenzialdiagnosen

Eine Hyperbilirubinämie kann prinzipiell

bedingt sein. Sie ist damit vieldeutig.

Diagnostik

Zur Erkennung und Abklärung der Ursache werden Laboruntersuchungen (Cholestaseparameter, Hämolyseparameter) und bildgebende Verfahren eingesetzt (Sonographie der Leber, Computertomographie, Magnetresonanztomographie).


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Verweise

Letzte Aktualisierung von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt):

Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Approbation, Promotion Medizinische Fakultät Universität Freiburg, 3 Jahre Biochemische Forschung Universität Bochum, Klinische und experimentelle Forschung in Zusammenarbeit mit dem Biochemischen Institut der Naturwissenschaftlichen Fakultät Freiburg und dem Institut für Informatik Würzburg. Habilitation an der Medizinischen Klinik der Universität Freiburg. Chefarzt der DRK-Kliniken Berlin und am Klinikum Frankfurt (Oder). Veröffentlichungen in verschiedenen hochrangigen Peer-Review-Journals inkl. Hepatology, Artif Intell Med., J Lipid Res., Adv Enzyme Regul., Dtsch Med Wochenschr., Med Welt., Z Krebsforsch., Ultraschall Med.