Als Bigeminus wird ein episodenartiger Wechsel zwischen einer durch den Sinusknoten induzierten Herzaktion und einer Extrasystole bezeichnet. Die Impulse für die Extraschläge können aus den Herzkammern oder den Vorhöfen stammen.
Schlagwort: Herzrhythmusstörung
Hypokalzämie
Hypokalzämie bedeutet zu niedrige Kalziumkonzentration im Blut. Sie kann Ursache von Muskelzuckungen, einer erhöhten Krampfbereitschaft und Herzrhythmusstörungen sein.
Pulmonalvenenisolation
Die Pulmonalvenenisolation oder Pulmonalvenenablation ist eine nicht operative Therapiemethode zur Behandlung des therapierefraktären Vorhofflimmerns.
Herzinfarkt – einfach erklärt
Der Herzinfarkt ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, bei der Bezirke der Herzmuskulatur akut absterben. Die potenziell lebensbedrohliche Krankheit mit immer noch hoher Sterberate wird verständlich erklärt.
LGL-Syndrom
Das Lown-Ganong-Levine-Syndrom (LGL-Syndrom) ist eine seltene Herzrhythmusstörung mit anfallsartigem Herzrasen. Es zählt mit dem WPW-Syndrom zu den Präexzitationssyndromen. Die Erkrankung ist selten; sie wird bei Jugendlichenund Erwachsenen diagnostiziert, wurde aber auch schon in Neugeborenen nachgewiesen.
Elektrokardiogramm (EKG)
EKG bedeutet Elektrokardiogramm. Es ist eine äußerliche Herzstromableitung und eine übliche Untersuchungsmethode des Herzens. Sie dient der Diagnostik von Herzkrankheiten, vor allem der folgenden: Herzrhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen des Herzens, Herzinfarkt, Herzmuskelhypertrophie, Auswirkungen von Elektrolytstörungen am Herzen, Erkrankungen des Herzbeutels, Herzmuskelentzündung (weniger aussagekräftig). Ein EKG ist einfach mit Brustwandelektroden abzuleiten, kann aber schwierig zu interpretieren sein. Eine… Elektrokardiogramm (EKG) weiterlesen
Anfallsartiges Herzrasen
Torsade-de-pointes
Torsade-de-pointes bedeutet eine spezielle Form der EKG-Kurve, die zu den bösartigen Herzrhythmusstörungen mit hoher Todesrate zählt.
Antiarrhythmika
Antiarrhythmika sind Medikamente zur Wiederherstellung eines normalen regelmäßigen Sinusrhythmus und zur Vermeidung von Arrhythmien des Herzens. Einteilung Nach der Vaughan-Williams-Klassifikation werden 4 Klassen unterschieden. Klasse I Antiarrhythmika, Natriumkanalblocker. Effekt: Verlangsamung der schnellen Überleitung, Verbreiterung der P-Wellen, Verlängerung des PQ-Intervalls und Verbreiterung der QRS-Komplexe. Beispiele für die am häufigsten benutzten Klasse Ic Präparate: Flecainid, Propafenon. Indikationen:… Antiarrhythmika weiterlesen
WPW-Syndrom
Das WPW-Syndrom ist eine Rhythmusstörung des Herzens, die durch kreisende Erregungen zwischen Vorhöfen und Kammern zustande kommt und zu wiederholtem Herzjagen führt. Die Anfälle beginnen oft schon in Kindheit und Jugend. Sie können harmlos, aber auch lebensbedrohlich verlaufen.