Hämoglobin

Blutausstrich

Hämoglobin (Hb) ist der rote Blutfarbstoff in den Erythrozyten und verantwortlich für den Sauerstoff-Transport im Körper. Seine Konzentration im Blut liegt bei etwa 14-16 g/dl (bei Frauen etwas niedriger als bei Männern, s. u.). Die Hämoglobinkonzentration wird vom Körper in einen optimalen Bereich einreguliert.

Autoimmunhämolytische Anämie

Blut Erythrozyten

Die autoimmunhämolytische Anämie (autoimmune haemolytic anaemia, AIHA oder AHA) ist eine Blutarmut (Anämie), die durch Auflösung roter Blutkörperchen (Erythrozyten) als Folge der Wirkung von Autoantikörpern bedingt ist. Das Immunsystem des Körpers bildet fälschlicherweise Erythrozytenantigene.

Hämolytische Anämie

Blut Erythrozyten

Normalerweise haben die Erythrozyten eine mittlere Überlebenszeit im Blut von etwa 110 Tagen. Ist sie verkürzt, bedeutet dies einen erhöhten Zerfall, erkennbar an der Freisetzung von Hämoglobin und LDH aus dem Zellinneren. Eine gesteigerte Hämolyse bewirkt reaktiv eine erhöhte Neubildung im Knochenmark.

LDH

Blutröhrchen

Die LDH (Laktatdehydrogenase) ist ein laborchemischer Marker für Zelluntergänge. Da dieses Enzym praktisch in allen Körperzellen vorkommt, kommt es bei einem erhöhten Zellumsatz aller Zelltypen vermehrt in die Blutbahn.

Hämolyse

Blut Erythrozyten

Hämolyse bedeutet Auflösung roter Blutkörperchen (Erythrozyten). Sie ist definiert durch eine Verkürzung der Erythrozytenüberlebenszeit auf unter 100 Tage. Die Hämolyse ist um so ausgeprägter, je kürzer die mittlere Überlebenszeit ist. Bei klinisch wirksamer Hämolyse reicht die Nachproduktion roter Blutkörperchen im Knochenmark nicht aus, ihre normale Anzahl im Blut aufrecht zu erhalten, und es kommt eine… Hämolyse weiterlesen

Eculizumab

Eculizumab (Soliris®) ist ein humanisierter monoklonaler Anti-C5-Antikörper, der die terminale Aktivierung des Komplementsystems hemmt. Zugelassen ist er zur Therapie der paroxysmalen nächtlichen Hämoglobinurie (PNH).