LDH

Blutröhrchen

Die LDH (Laktatdehydrogenase) ist ein laborchemischer Marker für Zelluntergänge. Da dieses Enzym praktisch in allen Körperzellen vorkommt, kommt es bei einem erhöhten Zellumsatz aller Zelltypen vermehrt in die Blutbahn. Eine Erhöhung der LDH-Aktivität im Blut ist damit ein sehr unspezifischer Marker. Besonders empfindlich reagiert der Blutspiegel bei Zelluntergängen in zellreichen Organen und Geweben, beispielsweise bei akuten Krankheiten der Leber, des Herzens und des lymphatischen Gewebes. Bei einem Blutzerfall (Hämolyse) oder bei einem rasch wachsenden Tumor mit großem Zellumsatz bzw. einem zentralen Zellzerfall sind die Werte ebenfalls besonders hoch.
Häufig verwendete Normbereiche (in U/l): Frauen und Mädchen: bis 36, Männern und Jungen: bis 50.

→ Dazu siehe hier.

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Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

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Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Studium in Freiburg und Wien, biochemische Forschung in Bochum über Glykoproteine. Klinische Ausbildung und Forschung über Gallensäuretransport und Cholestase an der Universitätsklinik Freiburg. Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Habilitation. Chefarzt in Berlin und Frankfurt (Oder).