Sekundäre Pflanzenstoffe sind organische Verbindungen, die von bestimmten Pflanzenzellen gebildet werden. Ihre Aufgabe ist nicht völlig geklärt; wahrscheinlich dienen sie der Pflanzen-Umwelt-Interaktion: beispielsweise zum Schutz der Pflanze vor Fressfeinden und Infektiosa oder zur Anlockung von Nützlingen (Bestäubern etc.).
Schlagwort: Ernährung
Milch als Risikofaktor für Krankheiten
Milch ist für die Ernährung Neugeborener praktisch unersetzlich. Sie wirkt auf vielfältige Weise wachstumsfördernd und günstig auf das Immunsystem. Bei Erwachsenen jedoch ist dauerhafter Milchkonsum differenziert und kritisch zu betrachten.
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Unter Nahrungsmittelunverträglichkeit (Nahrungsmittelintoleranz) werden körperliche Missempfindungen nach Aufnahme bestimmter Nahrungsmittel verstanden, wobei die Lebensmittel selbst oder die Zusatzstoffe für die Reaktion des Körpers verantwortlich sein können.
Ernährung bei Leberzirrhose
Die Ernährung bei Leberzirrhose richtet sich nach dem Child-Pugh-Stadium. Insgesamt ist sie ein wichtiger Pfeiler der Therapie, der die Dekompensation, das Fortschreiten der chronischen Lebererkrankung und das Auftreten von Komplikationen der Leberzirrhose günstig beeinflusst.
Stärke
Stärke (engl.: starch) ist eine pflanzliche Speicherform für Glukose. Sie ist ein Gemisch von zwei Makromolekülen, der Amylose und dem Amylopectin, welches durch die Assimilation von CO2 zustande kommt und als unlösliche, kompakte Energiereserve dient.
Pflanzliche Arzneimittel
Pflanzliche Arzneimittel sind Verbindungen aus dem Pflanzenreich, die sich medikamentös nutzen lassen. Gemüse und Obst sind natürliche Quellen. Je nach Verbindung wirken sie beispielsweise antientzündlich, antioxidativ, neuroprotektiv (das Gehirn schützend), hormonell oder gegen Krebs (antiproliferativ).
Ernährung bei Morbus Crohn
Die Ernährung bei Morbus Crohn hat einen sehr viel höheren Stellenwert für die Entstehung und für die Behandlung der Erkrankung, als früher angenommen. Im Zentrum stehen eine Beeinflussung der Darmmikrobiota und eine Allergenreduktion.
Ernährung bei Diabetes mellitus
Die richtige Ernährung bei Diabetes (Diabetesdiät) verhindert in der prädiabetischen Phase seine Entstehung und beugt Spätkomplikationen vor. Nach wie vor ist erstaunlich vieles dabei unklar.
Vitamin B12
Vitamin B12 wird überwiegend durch Tierprodukte zugeführt. Ein Mangel führt zu Anämie und bei Feten zu schweren Entwicklungsstörungen. Eine Hypervitaminose bei kranken Patienten kann ein Hinweis auf ein Malignom und ein erhöhtes Sterberisiko sein.
Phytoöstrogene
Phytoöstrogene sind organische Verbindungen pflanzlicher Herkunft mit einer östrogenartigen Wirkung auf den Menschen und auf Säugetiere. Die Hauptvertreter sind Isoflavinoide aus der Sojabohne und aus rotem Klee. Einige Beispiele von Phytoöstrogenen sind Kaempferol, Quercetin, Genistein und Resveratrol. Bei Tieren, die mit rotem Klee gefüttert werden, sinkt die Fortpflanzungsrate. Für den Menschen spielt wahrscheinlich Genistein aus… Phytoöstrogene weiterlesen