Glukokortikosteroide sind Hormone der Nebennierenrinde, die den Zucker- und Energiehaushalt des Körpers regulieren und das Abwehrsystem (Immunsystem) beeinflussen.
Auerstäbchen
Auerstäbchen (engl.: Auer rod) sind sich blau anfärbende, basophile längliche Plasmaeinschlüsse, die sich im Differenzialblutbild in Blasten verschiedener Leukämieformen, insbesondere einer akuten myeloischen Leukämie, erkennen lassen und gelten da als prognostisch günstiges Zeichen.
Makrozytäre Anämie
Eine makrozytäre Anämie ist eine Blutarmut (Anämie), bei der die roten Blutkörperchen größer als normal sind (Makrozytose). Meist handelt es sich um eine hyperchrome makrozytäre Anämie. Hyperchrom bedeutet, dass jedes rote Blutkörperchen (Erythrozyt) mehr roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) enthält als normal.
DPP-4-Hemmer
DPP-4-Hemmer (Gliptine) sind Medikamente, die gegen eine gestörte Regulation des Blutzuckers bei Prädiabetes und in frühen Stadien des Typ2-Diabetes eingesetzt werden. Sie sind Hemmer eines besonderen Enzyms, der Dipeptidyl-peptidase 4 (DPP 4), und stellen eine eigene Klasse von Antidiabetika dar.
ARNI: Angiotensin-Neprilysin-Hemmung bei Herzinsuffizienz
ARNI bedeutet AngiotensinRezeptor-Neprilysin-Inhibition durch eine Medikamentenkombination, die sich bei der Herzinsuffizienz als eine aussichtsreiche Therapieoption herausgestellt hat.
Extrasystolen
Extrasystolen sind Extraschläge des Herzens. Sie sind klinisch erkennbar durch eingestreute Extraschläge und durch ein EKG differenzierbar.
Zusammensetzung der Nahrung
Die Zusammensetzung der Nahrung beeinflusst die Funktionen des Körpers. Eine ausgewogene Ernährung beinhaltet alle für die Aufgaben des Körpers erforderlichen Grundnährstoffe, Elektrolyte, Spurenelemente und Vitamine sowie Ballaststoffe.
Gewürze
Gewürze sind in der Regel Pflanzenbestandteile oder pflanzliche Substanzen, die in kleinen Mengen der Nahrung zur Verbesserung des Geschmacks, des Geruchs oder der Verträglichkeit zugesetzt werden. Kochsalz wird als nicht organische Substanz ebenfalls zu den Gewürzen gerechnet.
Osteomyelofibrose
Die Osteomyelofibrose (auch Osteomyelosklerose, engl.: myelofibrosis) ist gekennzeichnet durch eine zunehmende narbige Umwandlung (Fibrosierung, übermäßige Bindegewebsvermehrung) oder Sklerosierung (Verhärtung durch Bindegewebsvermehrung) des Knochenmarks.
ITP
ITP bedeutet idiopathische thromboztopenische Purpura. Typisch sind kleinste Blutpunkte, die durch einen Mangel an Blutplättchen bedingt ist.