Nussknackerösophagus

Nussknackerösophagus (Röntgenbild)

Der Nussknackerösophagus (jackhammer esophagus, hyperkontraktiler Ösophagus) ist eine Sonderform des spastischen Ösophagus (Speiseröhrenverkrampfung), bei der der Schluckakt besonders stark gestört ist und sich die Ringmuskulatur um Speisebrocken verkrampft.

Carcinoma in situ

Flacher serratierter Dickdarmpolyp

Carcinoma in situ bedeutet Krebs, der noch nicht in die Umgebung eingewandert ist und noch keine Tochtergeschwülste gesetzt hat. Es ist lokal bösartig entartetes Epithel, das die Basalmembran noch nicht überschritten hat und stellt die direkte Vorstufe von invasiv wachsendem Krebs dar.

Metastasen

Pankreastumor multiple Leberfiliae

Metastasen sind Absiedlungen bösartiger Tumore im Körper. Sie werden besonders häufig in Lymphknoten, Leber, Lungen und Knochenmark gefunden.

Gastrointestinale Stromatumore

GIST (Endosonographie)

Gastrointestinale Stromatumoren (GIST) sind seltene Tumoren des Magendarmtrakts. Endoskopisch zeigen sie sich meist als rundliche, derbe und gut verschiebliche Vorwölbungen unter der Schleimhaut des Magens oder anderer Abschnitte des Verdauungstrakts. Am häufigsten treten sie bei älteren Menschen im achten Lebensjahrzehnt auf.

Kartoffeln

Kartoffeln

Kartoffeln gehören in Europa zu den Grundnahrungsmitteln. Sie bilden in Europa wegen ihres hohen Gehalts an Kohlenhydraten in Form von Stärke, an hochwertigem Eiweiß, an Vitaminen und Spurenelementen eine wesentliche Grundlage der Ernährung.

Glasgow Coma Scale (GCS)

Gehirn Querschnitt schematisch

Die Glasgow Coma Scale (GCS) wurde entwickelt, um die Beurteilung neurologisch gefährdeter Patienten (z. B. nach einem Schädel-Hirn-Trauma) bezüglich der Einschränkung ihres Bewusstseins zu standardisieren und um die Schwere, die Entwicklung und Prognose der Verletzung abschätzen und den Behandlungsplan individualisieren zu können.

MCV

Blut Erythrozyten

MCV bedeutet mittleres Zellvolumen (mean cell volume) der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Es gehört zusammen mit MCH und MCHC zu den diagnostisch wichtigen Messgrößen, den „Erythrozytenparametern“.

Periphere arterielle Verschlusskrankheit

Arteriosklerose der Beinarterien, pAVK (Angiographie der Beinarterien)

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) bedeutet Verengung und Verschluss der zu den Extremitäten ziehenden Blutgefäße. Sie führt zu Funktionsstörungen und Schmerzen. Bekannt ist die „Schaufensterkrankheit“, gefürchtet sind schlecht heilende Geschwüre an den Füßen.