Kardioversion (umgangssprachlich: Defibrillation) bedeutet Überführung eines völlig unregelmäßigen, d. h. absolut arrhythmischen Herzrhythmus in einen regelmäßigen, durch den Sinusknoten des Herzens bestimmten Rhythmus.
Digitalis-Therapie
Die Digitalis-Therapie (Behandlung mit medizinisch wirksamen Inhaltsstoffen des Fingerhuts, Digitalis purpurea) dient der Behandlung einer Herzinsuffizienz, insbesondere wenn zu schnelle Herzaktionen wesentlich zu ihr beitragen.
Therapie der hepatischen Enzephalopathie
Allgemeines Die Therapie der hepatischen Enzephalopathie setzt eine genaue Diagnose der Ursache voraus. Häufig tritt eine Enzephalopathie (Funktionsstörung des Gehirns) im Rahmen einer schweren Lebererkrankung auf und kann durch verschiedene Auslöser manifest werden. Ziel einer Therapie ist die Ausschaltung des jeweiligen Auslösers und eine Verbesserung der Leberfunktion. Die Therapie zielt auf eine möglichst rasche Verringerung… Therapie der hepatischen Enzephalopathie weiterlesen
Gastroparese
Gastroparese bedeutet Lähmung des Magens. Es handelt sich um eine Funktionsstörung des Magens durch unzureichende Bewegungen der Magenmuskulatur (Magenperistaltik).
Alpha-Fetoprotein (AFP)
Alpha-Fetoprotein, abgekürzt als AFP, ist ein Laborparameter, der als Marker für Leberkrebs (hepatozelluläres Karzinom, HCC), Hodentumore (nicht Seminome) und embryonale Tumore diagnostisch bedeutsam ist.
Polyzythämie
Polyzythämie bedeutet Erhöhung der Zellzahl im Blut, erkennbar an der Erhöhung des Hämatokrits. Es handelt sich dabei um eine Vermehrung aller drei Zellreihen im Blut (Erythrozyten, Granulozyten, Thrombozyten). Sie ist von einer Polyglobulie abzugrenzen, bei der nur die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) vermehrt sind.
CEA
CEA ist das Akronym für „carcinoembryonales Antigen“ (engl.: carcinoembryonic antigen). Es wird bei bestimmten Tumoren im Blut erhöht gefunden und daher als Tumormarker zur Verlaufskontrolle verwendet.
Defäkographie
Die Defäkographie ist eine funktionelle Röntgenuntersuchung der Darmentleerung (Defäkation). Sie wird indiziert, wenn der Verdacht auf eine Störung im Ablauf der Entleerung des Enddarms und der Funktion des Analkanals vorliegt, so z. B. bei einer proktogenen Obstipation oder bei einer Stuhlinkontinenz und Beckenbodeninsuffizienz. Untersuchungsmethode: Es wird nach Enddarmentleerung durch ein Zäpfchen oder Klistier ein flüssiges… Defäkographie weiterlesen
Anale Manometrie
Die anale Manometrie ist eine Methode zur Druckmessung des Schließmuskels am Darmausgang. Ihre Aussagekraft ist in Kombination mit anderen Untersuchungsmethoden bei der Inkontinenzdiagnostik wertvoll.
PH-Metrie
Die pH-Metrie ist eine Messung des pH-Werts über einen definierten Zeitraum (z. B. Aufzeichnung über 24 Stunden mit Registrierung von Essens- und Liegephasen). Sie wird mithilfe einer dünnen Sonde durchgeführt, die durch die Nase eingeführt und geschluckt wird.