Makrozytose

Blut Erythrozyten
Blut Erythrozyten

Makrozytose bedeutet: zu große rote Blutkörperchen (Erythrozyten) im Blut. Makrozyten sind Erythrozyten, die größer als 98 Femtoliter (fl) sind. Zu große Erythrozyten sind häufig mit einer Blutarmut (Anämie) vergesellschaftet.

Entwicklung

Eine Makrozytose entwickelt sich, wenn die Zellteilung bei der Erythrozytenreifung beeinträchtigt ist (z. B. bei Vitamin-B12-Mangel oder Folsäuremangel), nicht aber die Bildung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Damit enthalten die Erythrozyten mehr Hämoglobin pro Zelle als normal. Dies führt zur Vergrößerung der Zellen und damit zu einer Hyperchromasie (Überfärbbarkeit). Diese Anämieform wird daher als „hyperchrome makrozytäre Anämie“ bezeichnet.

Makrozytäre Anämie

Ursachen

Wenn eine Makrozytose vorliegt, sind folgende Differenzialdiagnosen in Erwägung zu ziehen:


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Verweise

Patienteninfos

Letzte Aktualisierung von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt):

Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Approbation, Promotion Medizinische Fakultät Universität Freiburg, 3 Jahre Biochemische Forschung Universität Bochum, Klinische und experimentelle Forschung in Zusammenarbeit mit dem Biochemischen Institut der Naturwissenschaftlichen Fakultät Freiburg und dem Institut für Informatik Würzburg. Habilitation an der Medizinischen Klinik der Universität Freiburg. Chefarzt der DRK-Kliniken Berlin und am Klinikum Frankfurt (Oder). Veröffentlichungen in verschiedenen hochrangigen Peer-Review-Journals inkl. Hepatology, Artif Intell Med., J Lipid Res., Adv Enzyme Regul., Dtsch Med Wochenschr., Med Welt., Z Krebsforsch., Ultraschall Med.