Leberzirrhose in Bildern

Ösophagusvarizen mit Blutungsstigmata (Gastroskopie)

Eine Leberzirrhose (Narbenleber) ist das Endstadium einer chronischen Entzündung. Ihre Diagnostik beruht in erster Linie auf einer kompetenten klinischen und sonographischen Untersuchung. Weitere bildgebende Verfahren können erforderlich werden, um Ursache, Stadium und Komplikationen erkennen zu können, insbesondere, wenn davon therapeutische Maßnahmen abhängen.

Diagnostik der Leberzirrhose – einfach erklärt

Weißnägel bei Leberzirrhose

Die Diagnose einer Leberzirrhose beruht auf verschiedenen Zeichen und Beschwerden, die mehr oder weniger sicher auf die Erkrankung hinweisen. Es stehen verschiedene technische Untersuchungen zur genaueren Diagnostik von Ursache und Stadium zur Verfügung.

PTCA

Herzschema mit Koronararterien

PTCA bedeutet „perkutane transluminale Coronarangioplastie“. Es ist eine interventionelle Technik der Herzkatheteruntersuchung zur Erweiterung von Verengungen (Stenosen) von Herzkranzgefäßen im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung durch Ballondilatation.

Szintigraphie der Leber

Szintigraphische Lokalisation einer okkulten Magendarmblutung

Die Szintigraphie der Leber ist eine diagnostische Methode zur Differenzierung von Lebergewebe mit gestörter Gallebildung. Häufigste Indikation sind Lebertumore, seltene sind die Unterscheidung spezieller angeborener Stoffwechselstörungen von gallepflichtigen Verbindungen.

Computertomographie

Computertomograph

Die Computertomographie, meist als CT abgekürzt  (engl.: computed tomography), ist eine röntgenologische Schnittbilduntersuchung des Körpers. Kontrastmittel verstärken einzelne gut durchblutete Strukturen und ermöglichen deutlich zuverlässigere Aussagen.

Onkogene

Doppelhelix (shutterstock)

Als Onkogen (Onko-Gen) wird ein Gen bezeichnet, das die Krebsentstehung fördert. Die einzelnen Onkogene entstehen durch Mutation aus „normalen“ Genen, die eine Funktion bei der Zellteilung haben. Die Kenntnis der bei Tumoren vorliegenden Onkogene ermöglicht in vielen Fällen die Wahl einer individuell angepassten Behandlung.