Postthrombotisches Syndrom bedeutet Beschwerde- und Krankheitskomplex, der nach einer Thrombose, insbesondere nach einer tiefen Beinvenenthrombose, auftritt und zu anhaltenden venösen Zirkulationsstörungen mit Venenerweiterungen (Varizen) und Umgehungskreisläufen führt.
Kategorie: Blutgerinnung
In dieser Kategorie sind Gerinnungswerte, Gerinnungsstörungen und Krankheiten des Gerinnungssystems zusammengefasst.
Thromboseprophylaxe nach Arthroskopie
Die Thromboseprophylaxe nach Arthroskopie soll der Vorbeugung einer Gerinnselbildung mit Verstopfung der Blutbahn (Thrombose und Lungenembolie) nach einer Kniegelenksspiegelung mit einem invasiven Kniegelenkseigriff dienen. Sie wird oft routinemäßig für wenige Tage mit Hilfe eines niedermolekularen Heparins durchgeführt. Ob sie allerdings immer erforderlich ist, wird widersprüchlich diskutiert . Über facebook informieren wir Sie über Neues auf unseren… Thromboseprophylaxe nach Arthroskopie weiterlesen
Antagonisten neuer oraler Gerinnungshemmer
Antagonisten neuer oraler Gerinnungshemmer sind eine Gruppe von Gegenmittel, die zur Beherrschung von Blutungskomplikationen neuer, direkt wirkender oraler Antikoagulanzien (DOAC) dienen.
Andexanet
Andexanet alpha (zuvor PRT064445, Präparatename Annexa) ist ein Antidot gegen Faktor-Xa-Hemmer wie Apixaban und Rivaroxaban und darüber hinaus auch gegen Heparine. Indikation sollen größere Blutungen sein, die durch diese Substanzen hervorgerufen worden und sonst nicht stillbar sind. Die Aufhebung der gerinnungshemmenden Wirkung dieser Substanzen erfolgt laut Studienlage innerhalb von Minuten, vollständig und ohne Nebenwirkungen .… Andexanet weiterlesen
Andexanet
Andexanet-alpha (zuvor PRT064445, Präparatename Annexa) ist eine Substanz zur Neutralisierung von Blutgerinnungshemmern, die gegen den Gerinnungsfaktor Xa gerichtet sind, wie Apixaban, Rivaroxaban und Edoxaban. Über facebook informieren wir Sie über Neues auf unseren Seiten! Das Wichtigste Kurzgefasst Faktor Xa-Hemmer haben eine jährliche Komplikationsrate an größeren Blutung von 2,1 – 3,5%. Sowohl solche Blutungen wie auch… Andexanet weiterlesen
Thromboembolie
Thromboembolie (auch Thrombembolie) bezeichnet ein Blutgerinnsel, dessen frische Spitze abgebrochen und mit dem Blut fortgeschwommen ist und sich in einem anderen Organ (wie der Lunge) festgesetzt hat. Es ist ein zusammenfassender Begriff für thrombotische und embolische Ereignisse. Zu ihnen gehören der Schlaganfall und der Herzinfarkt. Risiko für Thrombembolien Das Risiko für thromboembolische Ereignisse steigt bei Gerinnungsstörungen, so… Thromboembolie weiterlesen
Antikoagulation
Antikoagulation bedeutet Gerinnungshemmung; oft wird sie als „Blutverdünnung“ bezeichnet. Sie ist eine therapeutische Maßnahme zur Verhinderung der Gerinnungskomplikationen Thrombose und Embolie.
Hämostaseologie
Die Hämostaseologie befasst sich mit der Blutgerinnung und ihren Störungen. Physiologie, Pathophysiologie Antithrombin III AT3-Mangel APC-Resistenz Blutgerinnung D-Dimere Faktor V Leiden Fibrinogen Fibrinolyse Gerinnungsfaktoren Plasmin Protein C Protein S Thrombozyten Krankheiten Thrombose Tiefe Venenthrombose Embolie Lungenembolie Disseminierte intravasale Gerinnung (DIC) Thrombophilie (Thromboseneigung) Laborwerte Antithrombin 3 (AT3) D-Dimere Gerinnungsparameter Fibrinogen INR Lupus-Antikoagulans Partielle Thromboplastinzeit (PTT)… Hämostaseologie weiterlesen
Faktor V Leiden
Faktor V Leiden ist ein genetisch abnormer Faktor V. Im Gerinnungssystem ist er funktionell aktiv, vermag jedoch wegen einer Mutation im Bereich der Bindungsstelle das aktivierte Protein C (APC) nicht mehr zu binden. Damit kommt es zu einer APC-Resistenz und einem erhöhten Thrombembolierisiko. Menschen mit einer APC-Resistenz durch eine Faktor-V-Leiden-Mutation haben in der Regel eine… Faktor V Leiden weiterlesen
APC-Resistenz
Ursache der APC-Resistenz ist eine Mutation der Region an Faktor V, an der aktiviertes Protein C (APC) normalerweise bindet. Der Faktor kann daher APC nicht mehr binden. Er ist als Faktor V Leiden bekannt.