Als Mikroalbuminurie wird eine minimale Ausscheidung von Albumin mit dem Urin bezeichnet, die zwischen 30 und 300 mg/Tag liegt. Sie ist bereits ein Zeichen einer glomerulären Schädigung der Nieren durch eine mikrovaskuläre und endotheliale Dysfunktion. Hauptursache ist der Prädiabetes.
Nierenkrankheiten: articles and tips
Diabetes insipidus
Diabetes insipidus (DI) bedeutet Wasserharnruhr, andauernde Harnflut, abnormer Flüssigkeitsverlust über die Nieren. Er ist durch eine stark erhöhte Urinproduktion (Polyurie bis über 20 Liter pro Tag) und entsprechend erhöhten Durst (Polydipsie) gekennzeichnet.
Kreatinin-Clearance
Die Kreatinin-Clearance (auch Creatinin-Clearance) ist ein Test, der die Funktionsfähigkeit der Nieren anzeigt. Sie ist ein Maß für die Blutmenge, die pro Zeiteinheit durch die Nieren von Kreatinin gereinigt wird (glomeruläre Filtrationsrate). Mit ihr können Einschränkungen der renalen Filterfunktion frühzeitig und recht genau erkannt und eingeschätzt werden.
Urämie
Urämie bedeutet Vergiftung des Bluts und damit des Körpers mit nierenpflichtigen Substanzen. Sie ist das Endstadium einer zunehmenden Niereninsuffizienz oder einer akuten Harnabflussstörung. Giftstoffe (niedermolekulare Toxine), Abbauprodukte des Stoffwechsels und Flüssigkeit können nicht mehr ausreichend ausgeschieden werden.
Leber und Niere
Leber und Niere sind eng miteinander verbunden. Beide Organe dienen der Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten und Giftstoffen. Bei Lebererkrankungen finden sich oft auch Erkrankungen oder Funktionsstörungen der Nieren.
Kardiorenales Syndrom
Kardiorenales Syndrom (engl. cardiorenal syndrome, CRS) bedeutet eine Kombination von Symptomen, die von Herz- und Nierenkrankheiten ausgehen. Der Begriff basiert auf der Erkenntnis, dass diese Krankheiten sich wechselseitig beeinflusssen.
Beta2-Mikroglobulin
Beta2-Mikroglobulin (ß2-Microglobulin, ß2M) wird als Marker für Nierenkrankheiten und als Tumormarker verwendet. Es ist ein Protein der Zellmembran, das eine Reihe von Funktionen erfüllt, insbesondere in der Abwehr von fremden und allergen wirkenden Substanzen.
Untersuchung der Nierenfunktion – GFR
Die Bestimmung der glomerulären Filtrationsrate (GFR-Bestimmung) ist eine wichtige Methode zur Abschätzung der Nierenfunktion. Sie ergänzt andere Methoden, wie die Bestimmung der Urinmenge pro Zeit unter normalen Bedingungen, bei Flüssigkeitsbelastung und bei Durst.
C3-Glomerulopathie
Die C3-Glomerulopathie ist eine Nierenkrankheit, bei der Komplementfaktoren in der Niere zu einer Erkrankung mit Proteinurie und Niereninsuffizienz führen. Definition Die C3-Glomerulopathie ist eine neue Gruppe von Nierenkrankheiten, bei der typischerweise Ablagerungen des Komplementfaktors C3 in den Glomerula, dort im Mesangium und an den glomerulären Basalmembranen (siehe Die Niere) ohne wesentliche Beteiligung von Immunglobulinen gefunden… C3-Glomerulopathie weiterlesen
Genistein
Genistein ist eine biologisch hochaktive Substanz mit pharmakologischen Wirkungen. Es hemmt die Tumorentwicklung und Metastasierung vieler Krebsformen und wirkt gegen einige chronische Erkrankungen, indem es die Selbstreinigung des Körpers von entarteten Zellen durch Apoptose stärkt.