Cholezystolithiasis ist der Fachbegriff für Gallensteine in der Gallenblase. Diese Lokalisation von Gallensteinen bringt Besonderheiten mit sich.
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In dieser Kategorie sind Erkrankungen der Leber zusammengefasst.
Cholezystolithiasis ist der Fachbegriff für Gallensteine in der Gallenblase. Diese Lokalisation von Gallensteinen bringt Besonderheiten mit sich.
Die Optionen einer Hepatitis-C-Therapie haben sich durch die Einführung von DAA’s („direct acting antivirals“) erheblich verbessert. Ziel ist es bisher gewesen, die Symptome zu lindern, ein Fortschreiten zur Leberzirrhose hin zu verhindern und das Risiko von Leberkrebs (HCC) zu senken. Heute kann Heilung angestrebt werden.
Symptome, Beschwerden und klinische Befunde bei Leberkrankheiten sind vielfältig. Sie können in unterschiedlicher Kombination und Ausprägung auftreten. Zu ihnen zählen Gelbsucht, anhaltende Müdigkeit, Druckschmerzen im rechten Oberbauch und Bauchwassersucht.
Syntheseleistungsparameter der Leber sind Laborwerte, die über die Fähigkeit der Leber Auskunft geben, Stoffe zu bilden, die der Körper benötigt. Unter ihnen spielen diagnostisch Eiweiße (Proteine) eine besondere Rolle für die Diagnostik von Leberkrankheiten.
Der FibroScan ist eine Untersuchungsmethode zur Bestimmung der Steifheit von Geweben und Organen. Sie dient der Diagnostik des Grads der Verfettung und Vernarbung bei einer fortschreitenden Leberkrankheit.
MRCP bedeutet Magnetresonanzcholangiopancreatikographie. Es handelt sich um eine nichtinvasive Methode zur Darstellung der Ausführungsgangsysteme von Leber und Bauchspeicheldrüse (Pankreas) durch Magnetresonanztomographie (MRT). Sie ersetzt die rein diagnostische ERCP (endoskopische Darstellung der Ausführgänge von Leber und Bauchspeicheldrüse).
Das Caroli-Syndrom ist eine angeborene anatomische Anomalie von Gallenwegen in der Leber, die durch ampulläre Erweiterungen gekennzeichnet ist. In ihnen entwickeln sich bevorzugt bakterielle Entzündungen (eitrige Cholangitis) und entzündliche Gallensteine.
Das Byler-Syndrom ist eine seltene angeborene chronische Gelbsucht. Sie wird heute als progressive familiäre intrahepatische Cholestase Typ 1 (PFIC1) bezeichnet. Die Typen PFIC2 und PFIC3 werden heute separiert.
Cholelithiasis bedeutet Gallensteine in der Gallenblase und/oder den Gallenwegen. Gallensteine in der Gallenblase (Cholezystolithiasis) sind häufig symptomlos und verursachen kein „Leiden“. Nur etwa 20 % der Betroffenen bekommen in ihrem Leben Beschwerden.
Die primär sklerosierende Cholangitis ist eine chronische Krankheit der Gallenwege, die zu Galleabflussstörung und Gelbsucht führt. Ursächlich spielen Darmbakterien eine entscheidende Rolle.