Dyspnoe ist ein Symptom, das subjektiv empfunden wird. Bei starker Anstrengung tritt es als Zeichen der Leistungsgrenze natürlicherweise auf.
Kategorie: Symptome
Symptome sind Zeichen, die vom Patienten als unnatürlich bemerkt oder an ihm durch eine körperliche Untersuchung entdeckt werden können und auf eine Krankheit hindeuten. Manche Diagnosen (z. B. Embolie) können selbst wieder Symptome einer übergeordneten Krankheit (z. B. AT3-Mangel) sein; sie sind daher hier mit aufgeführt.
Polyneuropathie
Polyneuropathie bedeutet Nervenreizung (Neuropathie) mehrerer oder vieler Nerven. Sie führt zu einer mangelhaften Funktion der betroffenen Nerven, meist mit erhöhter Reizbarkeit (Hyperästhesie), Kribbeln (Ameisenlaufen), Schmerzen, taubem Gefühl und/oder muskulärer Schwäche.
Pruritus – in Kürze
Pruritus bedeutet Juckreiz. Es werden lokalisierter und generalsierter Juckreiz unterschieden. Charakteristisch ist der Drang, sich zu kratzen.
Sodbrennen
Sodbrennen ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein, das aus der Speiseröhre stammt. Es ist bei wiederholtem Auftreten als Zeichen einer Refluxkrankheit zu werten.
Reizblase
Die Reizblase (überaktive Blase, overactive bladder, OAB) ist definiert durch häufigen Harndrang mit oder ohne Dranginkontinenz, ohne dass sich eine Infektion oder eine sonstige pathologische Ursache finden lässt.
Prostatavergrößerung
Eine Prostatavergrößerung gehört zu den normalen Alterungserscheinungen des Mannes. Sie kann gutartig sein, aber auch auf ein Prostatakarzinom hindeuten.
Leberhautzeichen
Leberhautzeichen sind klinische Merkmale einer Lebererkrankung, insbesondere einer Leberzirrhose. Sie fallen auf den ersten Blick auf und können Anamnese und Diagnostik gleich in die zutreffende Richtung lenken.
Polyurie
Als Polyurie wird die Entleerung übermäßig großer Urinmengen bezeichnet. Die subjektive Angabe eines häufigen Wasserlassens großer Urinmengen führt zum Verdacht einer Polyurie. Beweisend ist die Messung einer 24-Stunden-Urinausscheidung, bei der >3 Liter gemessen werden.
Fiebersenkung
Bei hohem Fieber ist eine Fiebersenkung erforderlich. Fieber ist eine Reaktion des Körpers zur Beschleunigung immunologischer Reaktionen (z. B. auf eine Impfung) und der Infektionsabwehr und hat damit eine erwünschte physiologische Funktion. Zu starkes Fieber (über 38.5 – 39 Grad C.) jedoch beeinträchtigt das Befinden gefährdet vor allem das Gehirn.
Gelenkschmerzen – Arthralgie
Gelenkschmerzen (Arthralgie) sind ein Symptom mit breitem differenzialdiagnostischen Spektrum. Häufige Ursachen sind eine Gelenkabnutzung (Arthrose) und Gelenkentzündungen (Arthritis).