Als Gynäkomastie wird die Vergrößerung der Brustdrüsenanlage beim Mann bezeichnet. Sie ist häufig Zeichen einer Krankheit oder hormonellen Störung und bedarf einer diagnostischen Klärung.
Schlagwort: Leberzirrhose
Leberzirrhose-Therapie
Die Leberzirrhose-Therapie richtet sich nach der Ursache der Grundkrankheit, ihrem Stadium und den Folgekrankheiten und Komplikationen. Eine differenzierte Diagnostik ist daher Voraussetzung. Im Wesentlichen ist es das Ziel der Behandlung, ein Fortschreiten des zugrunde liegenden Entzündungsprozesses zu verhindern und Komplikationen zu beherrschen oder ihnen vorzubeugen.
Hepatopulmonales Syndrom
Hepatopulmonales Syndrom (engl.: hepatopulmonary syndrome, HPS) bedeutet Störung der Lungenfunktion bei Leberzirrhose ohne pulmonale Hypertonie, bedingt durch intrapulmonale Shunts. Charakteristisch ist eine Sauerstoffuntersättigung des Bluts (Hypoxämie) ohne ausreichende Erklärung durch eine eigenständige Lungen- oder Herzerkrankung.
Leberhautzeichen
Leberhautzeichen sind klinische Merkmale einer Lebererkrankung, insbesondere einer Leberzirrhose. Sie fallen auf den ersten Blick auf und können Anamnese und Diagnostik gleich in die zutreffende Richtung lenken.
Hypertensive Gastropathie
Hypertensive Gastropathie bedeutet Veränderung der Magenschleimhaut und Magenwandung durch Blutstauung bei portaler Hypertension. Sie kann Anlass zu einer chronischen minimalen, aber auch einer makroskopischen Blutung sein.
Cytoglobin
Cytoglobin (CYGB) ist ein Molekül, das in verschiedenen Zelltypen des Körpers gebildet wird und vor oxidativem Stress, d. h. vor der toxischen Wirkung von aktiviertem Sauerstoff (ROS, Sauerstoffradikale) schützt.
Duplexsonographie der Pfortader
Die Duplexsonographie der Pfortader dient der Bestimmung des Blutflusses mit Ultraschall. Indikationen sind vor allem Leberkrankheiten und Milzvergrößerungen.
Transjugulärer intrahepatischer Stentshunt – TIPSS
Ein transjugulärer intrahepatischer Stentshunt (TIPSS) ist ein künstlich angelegter Kurzschluss zwischen der Pfortader und einer Lebervene. Er wird mithilfe eines Katheters über die Halsvene gelegt und senkt den gefährlich erhöhten Druck im Pfortadersystem, wie er bei Leberzirrhose häufig vorkommt.
Symptome bei einer Leberzirrhose
Die Symptome der Leberzirrhose sind anfangs so diskret, sodass die Erkrankung lange unerkannt bleibt. Oft beginnen merkbare Symptome erst bei einer Dekompensation des Organs.
Primär biliäre Cholangitis
Die primär biliäre Cholangitis (PBC) ist eine fortschreitende, nicht eitrige Leberentzündung, die von den kleinen Gallenwegen ausgeht. Es werden verschiedene Verlaufsformen beobachtet; rasch fortschreitende Verläufe münden schließlich in einer Narbenleber (Leberzirrhose).