Behandlung der Leberzirrhose – einfach erklärt

Ösophagusvarizen mit Blutungsstigmata (Gastroskopie)

Die Behandlung der Leberzirrhose soll die Symptome und Komplikationen und damit das aktuelle Befinden bessern, akute Gefahren und Risiken beheben und insgesamt die Lebenserwartung erhöhen.

Bilharziose

Betonung der Leberläppchen bei einer Leberzorrhose durch Narbenzüge (Histologie)

Die Bilharziose (syn: Schistosomiasis) ist eine häufige Infektionskrankheit der Leber, die in den Tropen und Subtropen vorkommt und unbehandelt in eine Leberzirrhose übergehen kann. Zwischenwirt der Erreger ist eine Wasserschnecke.

Hepatorenales Syndrom

Aszites, Nabelbruch und Umwegskreisläufe bei einer dekompensierten Leberzirrhose Leberzirrhose

Das hepatorenale Syndrom (HRS) ist eine lebensbedrohliche Komplikation einer fortgeschrittenen Leberzirrhose. Dabei versagen die Nieren, obwohl keine eigene Nierenerkrankung vorliegt. Anfangs ähnelt das Bild einem prärenalen Nierenversagen, entwickelt sich jedoch ohne Behandlung zu einer dauerhaften Niereninsuffizienz.

Therapie der PBC

Verdauungstrakt schematisch

Die Behandlung der PBC hängt von ihrer Ausprägung ab. Leichte Fälle lassen sich meist mit UDCA (Urso) behandeln. Für schwerere Verlaufsformen bietet sich Obeticholsäure an, die bei Versagen von UDCA eingesetzt werden kann und in etwa 50% eine Besserung der Laborwerte (Cholestaseparameter) zu bewirken vermag.

PBC – einfach erklärt

Lage der Leber im Körper

PBC ist die Abkürzung für primär biliäre Cholangitis (englisch: primary biliary cholangitis). Der früher gebräuchliche Begriff „primär biliäre Zirrhose“ ist für die frühen Stadien der PBC nicht zutreffend. Die Krankheit wird heute sehr viel früher diagnostiziert, meist weit vor dem Endstadium einer Leberzirrhose.