Bilharziose

Betonung der Leberläppchen bei einer Leberzorrhose durch Narbenzüge (Histologie)

Die Bilharziose (syn: Schistosomiasis) ist eine häufige Infektionskrankheit der Leber, die in den Tropen und Subtropen vorkommt und unbehandelt in eine Leberzirrhose übergehen kann. Zwischenwirt der Erreger ist eine Wasserschnecke.

Therapie der PBC

Verdauungstrakt schematisch

Die Behandlung der PBC hängt von ihrer Ausprägung ab. Leichte Fälle lassen sich meist mit UDCA (Urso) behandeln. Für schwerere Verlaufsformen bietet sich Obeticholsäure an, die bei Versagen von UDCA eingesetzt werden kann und in etwa 50% eine Besserung der Laborwerte (Cholestaseparameter) zu bewirken vermag.

PBC – einfach erklärt

Lage der Leber im Körper

PBC ist die Abkürzung für primär biliäre Cholangitis (englisch: primary biliary cholangitis). Der früher gebräuchliche Begriff „primär biliäre Zirrhose“ ist für die frühen Stadien der PBC nicht zutreffend. Die Krankheit wird heute sehr viel früher diagnostiziert, meist weit vor dem Endstadium einer Leberzirrhose.

Leberzirrhose-Therapie

Betonung der Leberläppchen bei einer Leberzorrhose durch Narbenzüge (Histologie)

Die Leberzirrhose-Therapie richtet sich nach der Ursache der Grundkrankheit, ihrem Stadium und den Folgekrankheiten und Komplikationen. Eine differenzierte Diagnostik ist daher Voraussetzung. Im Wesentlichen ist es das Ziel der Behandlung, ein Fortschreiten des zugrunde liegenden Entzündungsprozesses zu verhindern und Komplikationen zu beherrschen oder ihnen vorzubeugen.

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Hepatopulmonales Syndrom

Betonung der Leberläppchen bei einer Leberzorrhose durch Narbenzüge (Histologie)

Hepatopulmonales Syndrom (engl.: hepatopulmonary syndrome, HPS) bedeutet Störung der Lungenfunktion bei Leberzirrhose ohne pulmonale Hypertonie, bedingt durch intrapulmonale Shunts. Charakteristisch ist eine Sauerstoffuntersättigung des Bluts (Hypoxämie) ohne ausreichende Erklärung durch eine eigenständige Lungen- oder Herzerkrankung.