Verzweigtkettige Aminosäuren (branched chain amino acids, BCAA) sind durch eine Verzweigung der Kohlenstoffkette charakterisiert. Sie können vom Körper nicht selbst synthetisiert werden und gehören daher zu den essenziellen Aminosäuren.
Schlagwort: Leberzirrhose
Bilharziose
Die Bilharziose (syn: Schistosomiasis) ist eine häufige Infektionskrankheit der Leber, die in den Tropen und Subtropen vorkommt und unbehandelt in eine Leberzirrhose übergehen kann. Zwischenwirt der Erreger ist eine Wasserschnecke.
Elektrolytregulation bei Lebererkrankungen
Die Elektrolytregulation bei Lebererkrankungen kann tiefgreifend gestört sein. Sie beinhaltet insbesondere eine Hyponatriämie (erniedrigte Natrumkonzentration im Blut), oft auch eine Hypokaliämie .
Therapie der PBC
Die Behandlung der PBC hängt von ihrer Ausprägung ab. Leichte Fälle lassen sich meist mit UDCA (Urso) behandeln. Für schwerere Verlaufsformen bietet sich Obeticholsäure an, die bei Versagen von UDCA eingesetzt werden kann und in etwa 50% eine Besserung der Laborwerte (Cholestaseparameter) zu bewirken vermag.
PBC – einfach erklärt
PBC ist die Abkürzung für primär biliäre Cholangitis (englisch: primary biliary cholangitis). Der früher gebräuchliche Begriff „primär biliäre Zirrhose“ ist für die frühen Stadien der PBC nicht zutreffend. Die Krankheit wird heute sehr viel früher diagnostiziert, meist weit vor dem Endstadium einer Leberzirrhose.
Therapie der Leberzirrhose
Die Therapie der Leberzirrhose hat die Vermeidung oder Besserung von Symptomen und Komplikationen zum Ziel. Sie berücksichtigt die Ursache (die Grundkrankheit) und das Stadium. Eine neue Entwicklung zielt auf die Rückbildung der Vernarbung.
Gynäkomastie
Als Gynäkomastie wird die Vergrößerung der Brustdrüsenanlage beim Mann bezeichnet. Sie ist häufig Zeichen einer Krankheit oder hormonellen Störung und bedarf einer diagnostischen Klärung.
Leberzirrhose-Therapie
Die Leberzirrhose-Therapie richtet sich nach der Ursache der Grundkrankheit, ihrem Stadium und den Folgekrankheiten und Komplikationen. Eine differenzierte Diagnostik ist daher Voraussetzung. Im Wesentlichen ist es das Ziel der Behandlung, ein Fortschreiten des zugrunde liegenden Entzündungsprozesses zu verhindern und Komplikationen zu beherrschen oder ihnen vorzubeugen.
Hepatopulmonales Syndrom
Hepatopulmonales Syndrom (engl.: hepatopulmonary syndrome, HPS) bedeutet Störung der Lungenfunktion bei Leberzirrhose ohne pulmonale Hypertonie, bedingt durch intrapulmonale Shunts. Charakteristisch ist eine Sauerstoffuntersättigung des Bluts (Hypoxämie) ohne ausreichende Erklärung durch eine eigenständige Lungen- oder Herzerkrankung.
Leberhautzeichen
Leberhautzeichen sind klinische Merkmale einer Lebererkrankung, insbesondere einer Leberzirrhose. Zu ihnen gehören „Spidernaevi“ (Gefäßspinnen auf der Haut) und rote Handinnenflächen.