Die Vorbeugung von Darmkrebs (kolorektales Karzinom) umfasst unterschiedliche Aspekte und Maßnahmen. Zu ihr gehören eine gesunde Lebensweise und eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung und je nach individueller Bedingung weitere Maßnahmen, wie beispielsweise Vitamin D und Azetylsalizylsäure (Aspirin, ASS).
Schlagwort: Darmpolypen
Polypektomie
Polypektomie bedeutet Entfernung von polypenartig wuchernder Schleimhaut. Solche Schleimhautwucherungen sind in vielen Fällen als Krebsvorstufen einzustufen. Eine Polypensuche und -entfernung zählt daher zur Krebsvorsorge.
Mukosektomie
Unter Mukosektomie wird die endoskopische Entfernung eines breitbasigen Fleckens aus der Schleimhaut des Magendarmtrakts (Mukosa) verstanden. Sie dient diagnostischen und therapeutischen Zwecke und wird angewendet, wenn Verdacht auf eine maligne oder prämaligne Struktur besteht.
Kolorektales Karzinom
Kolorektales Karzinom (CRC) bedeutet Darmkrebs. In dem Begriff werden bösartige Wucherungen des Dickdarms (Kolon) und Enddarms (Rektum) zusammengefasst. Darmkrebs gehört zu den häufigsten bösartigen Tumoren.
Polypen
Polypen sind Haut- oder Schleimhautwucherungen. Vor allem Schleimhautpolypen stellen ein Risiko dar, denn sie können Krebsvorstufen sein.
Polyp
Ein Polyp ist eine Haut- oder Schleimhautwucherung. Er kann eine Krebsvorstufe sein und bedarf einer genauen Untersuchung.
Darmpolypen
Darmpolypen sind Schleimhautwucherungen, die als Erhabenheiten oder Auswüchse bei einer Darmspiegelung erkennbar sind. Sie befinden sich vorwiegend im Dickdarm, selten im Dünndarm und sind meist gutartig. Da sie jedoch Vorstufen von Darmkrebs darstellen oder bereits Krebsnester enthalten können, werden sie endoskopisch entfernt.
Darmkrebsvorsorge
Darmkrebsvorsorge dient der rechtzeitigen Erkennung von Vorstufen oder von frühen, noch heilbaren Stadien von Darmkrebs und ggf. ihrer Entfernung. Die wesentlichsten Methoden zur Vorsorge sind die Darmspiegelung und der Test auf verborgenes Blut im Stuhl.
HNPCC
HNPCC bedeutet Hereditäres Nichtpolypöses Kolonkarzinom; es ist auch unter der Bezeichnung Lynch-Syndrom bekannt. Mit 1 bis 6 % ist es die häufigste Form eines genetisch bedingten Kolonkarzinoms.
Virtuelle Koloskopie
Virtuelle Koloskopie bedeutet rechnergestützte Nachahmung einer Dickdarmspiegelung. Dabei werden die Grenzfläche der Schleimhaut des Dickdarms zum Darmlumen mit Hilfe der Computertomographie dargestellt.