Blutbild

Typen der Blutzellen

Als Blutbild wird die Zellzusammensetzung des Bluts bezeichnet. Seine Untersuchung gibt Aufschluss über viele Krankheiten. Seine Untersuchung gehört zu den Basis-Laboruntersuchungen am Beginn einer ausführlichen Diagnostik sowie zur Therapiekontrolle.

Hepcidin

Hämochromatose Histologie der Leber bei Eisenüberladung

Hepcidin ist eine hormonartige Verbindung, die im Eisenstoffwechsel des Körpers eine Schlüsselfunktion einnimmt. Es verhindert die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung in den Körper.

Retikulozytose

Differenzialblutbild (Schema)

Retikulozytose bedeutet Erhöhung der Retikulozytenzahl, d. h. der Zahl noch unreifer roter Blutkörperchen. Retikulozyten sind Vorstufen der roten Blutkörperchen (Erythrozyten).

Folsäuremangel

Stoffwechsel Formeln

Folsäuremangel (besser Folatmangel) ist eine häufige, aber oft übersehene Störung, die zentrale Prozesse der Zellteilung und Blutbildung beeinträchtigt. Besonders kritisch wirkt sich ein Mangel in der Frühschwangerschaft aus.

Retikulozyten

Differenzialblutbild (Schema)

Retikulozyten sind kernlose Vorläuferzeller der Erythrozyten. Die in einer Spezialfärbung erkennbaren intrazellulären retikulären Muster sind ribosomale Reste der Erythroblasten (Normoblasten) ihrer Vorläuferzellen im Knochenmark. Bei einer normalen Zellmauserung gehen etwa 1% der Erythrozyten täglich zugrunde, ebensoviele werden als Retikulozyten nachgebildet. .

Blutungsanämie

Blut Erythrozyten

Blutungsanämie bedeutet eine Blutarmut, die durch eine Blutung zustande kommt. Blutungen nach außen sind leicht zu erkennen. Okkulte Blutungen (Blutungen im Verborgenen) haben ihre Quelle meist im Magendarmtrakt (siehe hier).

Hämatokrit – Hkt

Blut Erythrozyten

Hämatokrit (Hkt) ist ein Labormesswert, der zur Diagnostik des Bluts verwendet wird. Es ist die Bezeichnung für das relative Packungsvolumen der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) nach Zentrifugation von ungerinnbar gemachtem Vollblut in Bezug auf das Gesamtblutvolumen.

Hyperchrome makrozytäre Anämie

Blut Erythrozyten

Die hyperchrome makrozytäre Anämie ist typisch für wenige Krankheitsbilder und daher hochgradig diagnostisch bedeutsam.

MCH

Blut Erythrozyten

MCH bedeutet mittleres corpuskuläres Hämoglobin. Der Wert gibt den mittleren Gehalt eines roten Blutkörperchens (Erythrozyt) an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin, Hb) an.

Renale Anämie

Blut Erythrozyten

Die renale Anämie ist eine Blutarmut, die am häufigsten bei chronischen Nierenkrankheiten auftritt und die Lebensqualität von Dialysepatienten erheblich einschränkt. Heute lässt sie sich durch Erythropoetin bzw. ESA relativ gut beherrschen.