Laparoskopie bedeutet Bauchspiegelung. Sie stellt eine Methode zur Untersuchung des inneren Bauchraums durch ein Sichtgerät dar, das durch die Bauchdecke in die Leibeshöhle eingebracht wird. Unter Sicht können gezielt Gewebeproben entnommen und „minimal invasiv“ Operationen durchgeführt werden.
Diabetes insipidus
Diabetes insipidus (DI) bedeutet Wasserharnruhr, andauernde Harnflut, abnormer Flüssigkeitsverlust über die Nieren. Er ist durch eine stark erhöhte Urinproduktion (Polyurie bis über 20 Liter pro Tag) und entsprechend erhöhten Durst (Polydipsie) gekennzeichnet.
Harnblasenkarzinom
Das Harnblasenkarzinom (engl.: bladder cancer, meist kurz: Blasenkarzinom) ist weltweit der zehnt häufigste Krebs. Es gehört zu den Urothelkarzinomen (Krebs der Harnwege) und ist prinzipiell früh diagnostizierbar.
Menkes-Syndrom
Das Menkes-Syndrom (Menkes disease, nach dem Neuropädiater John H. Menkes) ist eine sehr seltene neurologische Krankheit mit nur kurzem Überleben. Es gehört zu den rezessiv X-chromosomal vererbten neurodegenerativen Krankheiten.
Diabetes
Diabetes bedeutet Durchfluss. Der Begriff kommt in zwei Kombinationen vor: mellitus und insipidus. Diabetes mit dem Zusatz „mellitus“ (=süß) süßer Harnfluss, heute als Zuckerkrankheit bezeichnet.
Stuhltransplantation
Als Stuhltransplantation (Transplantation faekaler Mikrobiota, engl.: fecal microbiota transplantation, FMT) wird die Infusion von Aufgüssen eines Spenderstuhls z. B. über eine Sonde ins Duodenum oder per hohem Einlauf bezeichnet.
Transjugulärer intrahepatischer Stentshunt
Ein transjugulärer intrahepatischer Stentshunt (TIPS, auch TIPSS) ist eine Kurzschlussverbindung zwischen der Pfortader und der Lebervene, die durch eine Kathetertechnik mit Hilfe eines Stents (Röhrchen) hergestellt wird.
Endoskopische Papillotomie (EPT)
Die endoskopische Papillotomie (EPT) ist eine Technik zur Erweiterung des Gallengangs an seiner Mündung in den Zwölffingerdarm. Sie dient der Vorbereitung einer Steinextraktion und einer Verbesserung des Galleabflusses.
Lebertransplantation
Lebertransplantation bedeutet Übertragung einer Spenderleber in einen Empfängerorganismus, meist an die Stelle der eigenen Leber, die dazu entfernt wird (orthotope Lebertransplantation). Heute wird vielfach bei Mangel an Spenderlebern eine Teilleber (rechter Leberlappen oft eines nahen Angehörigen) als Lebendspende transplantiert.
Ernährung bei Adipositas
Die Ernährung bei Adipositas ist der wesentlichste Grundstein für eine Reduzierung der mit starkem Übergwicht verbundenen Gesundheitsrisiken. Exzessives Übergewicht ist ein Risiko für Stoffwechselkrankheiten, wie Diabetes, Arteriosklerose und Fettleber, sowie auch für orthopädische Krankheiten, wie Gelenkverschleiß und Wirbelsäurenproblemen.