Genetisch bedingte Krankheiten sind nicht immer monogenetisch, sondern zum großen Teil polygenetisch (durch mehrere Gene) bestimmt. Ein einfacher Erbgang ist bei ihnen nicht immer erkennbar.
MedicoConsult.de
Genetisch bedingte Krankheiten sind nicht immer monogenetisch, sondern zum großen Teil polygenetisch (durch mehrere Gene) bestimmt. Ein einfacher Erbgang ist bei ihnen nicht immer erkennbar.
Eine Hyperlipoproteinämie entsteht in den meisten Fällen durch eine Lebensführung mit zu geringer körperlicher Bewegung und zu hoher Kalorienzufuhr. Insbesondere sind freie Zucker in Nahrungsmitteln und ein erhöhter Fettgehalt für eine Fettstoffwechselstörung mit erhöhten Blutfetten verantwortlich zu machen.
Hühnereier in der Ernährung sind umstritten. Einerseits sind sie eine reichhaltige Quelle wichtiger Nährstoffe. Andererseits soll ihr hoher Cholesteringehalt bezüglich Arteriosklerose problematisch sein.
Arteriosklerose bedeutet degenerative Veränderung in großen und mittleren Arterien mit Bildung atheromatöser Plaques. Sie ist Ursache von Gefäßverkalkungen.
Die Nieren sind ein paariges Organ, das Urin produziert und der Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten und Giftstoffen dient. Die beiden Nieren liegen hinter der Bauchhöhle rechts und links der Wirbelsäule in der Lendengegend und können dort bei akuten Erkrankungen Schmerzen verursachen.
Die Typ-1-Hypertriglyceridämie ist eine in der Regel genetisch bedingte Fettstoffwechselstörung, bei der bereits im Neugeborenen- und Kleinkindalter eine starke Konzentrationserhöhung der Chylomikronen im Blut vorliegt.
Das SAPHO-Syndrom ist das Akronym für Synovitis (entzündliche Reaktion der Synovia der Gelenke), Akne, Pustulose der Haut der Hand und der Füße, Hyperostose (Knochenverdickung an Sternum, Schlüsselbein, Rippen) und Ostitis (Knochenentzündung mit Hyperostose, besonders im Bereich des Thorax).
Das Tietze-Syndrom ist eine gutartige und selbstlimitierende Gelenkerkrankung im Thoraxbereich. Die Ursache ist nicht bekannt; es werden Mikrotraumata vermutet. Es ist durch eine einseitige ödematöse, weiche und schmerzhafte Schwellung gekennzeichnet, die in der Regel die Sternokostal-, Sternoklavikular- oder Kostochondralgelenke betrifft.
Phytopharmaka sind Substanzen pflanzlicher Herkunft mit einer pharmakologischen Wirkung. Sie werden auch als „pflanzliche Arzneimittel“ oder „pflanzliche Medikamente“ bezeichnet und vielfach als Ausgangssubstanzen für die Entwicklung neuer synthetischer oder teilsynthetischer Medikamente verwendet.
Niacin beugt bei Menschen mit erhöhtem Risiko einer frühzeitigen Arteriosklerose vor. Ein Mangel führt zu Hauterscheinungen und Demenz. Es erhöht den Anteil von HDL im Blut.