Mitochondriale Krankheit

Eine mitochondriale Krankheit ist durch Störungen der mitochondrialen Funktionen charaktersisiert. Diese Krankheitsgruppe ist genetisch und klinisch sehr heterogen und beruht auf Veränderungen der mitochondrialen DNA (mtDNA) und damit auf Veränderungen im Energiestoffwechsel des Körpers.

Eingeweidehernie

Nabelbruch bei Aszites

Die Eingeweidehernie stellt eine Ausstülpung von Bauchinhalt durch eine Bruchpforte in die Nachbarschaft dar. Darm oder Netz des Bauchraums treten, umkleidet von einem Bruchsack, in die Umgebung. Äußere Hernien werden oft bereits durch eine klinische Untersuchung erkannt.

Koronarinsuffizienz

Multiple Stenosen in den Koronararterien (Koronarangiographie)

Als Koronarinsuffizienz wird eine unzureichende Versorgung der Herzmuskulatur (Myokard) mit Blut wegen zu enger oder teilweise verschlossener Koronargefäße bezeichnet.

Calprotectin

Teströhrchen, Reagenzglas

Calprotectin wird als Marker zum frühen Nachweis einer Darmentzündung und von Darmkrebs verwendet. Es ist ein Protein neutrophiler Granulozyten. Es gelangt bei Entzündungen der Darmwand und bei Blutungen aus Adenomen und Darmtumoren in das Darmlumen und eignet sich daher als diagnostischer Marker.

Onkogene

Doppelhelix (shutterstock)

Als Onkogen (Onko-Gen) wird ein Gen bezeichnet, das die Krebsentstehung fördert. Die einzelnen Onkogene entstehen durch Mutation aus „normalen“ Genen, die eine Funktion bei der Zellteilung haben. Die Kenntnis der bei Tumoren vorliegenden Onkogene ermöglicht in vielen Fällen die Wahl einer individuell angepassten Behandlung.

Akute-Phase-Proteine

Akute-Phase-Proteine sind Eiweiße, die in der akuten Phase einer Entzündung im Blut vermehrt gefunden werden. Einige von ihnen werden zu diagnostischen Zwecken im klinischen Labor bestimmt. In der Elektrophorese laufen sie meist in der Alpha-2-Fraktion, so dass die Alpha-2-Globuline insgesamt ebenfalls einen Hinweis auf eine Entzündungsreaktion im Körper ergeben.