HĂ€matoonkologie

Tumorinzidenz

Die HÀmatoonkologie ist das Fachgebiet der Inneren Medizin, welches sich mit der Diagnostik und medikamentösen Therapie bösartiger Erkrankungen befasst.

CA 19-9

Laboruntersuchung ReagenzglÀser

CA 19-9 (auch CA19-9) bedeutet „carbohydrate antigen 19-9“. Es dient in der Onkologie als Tumormarker zur Verlaufskontrolle verschiedener Tumore vor allem aus dem Gastrointestinaltrakt und insbesondere von BauchspeicheldrĂŒsenkrebs.

PrÀkanzerose

Als PrĂ€kanzerose werden Krebsvorstufen bezeichnet, die mikroskopisch oder auch bereits makroskopisch als „Dysplasien“ erkannt werden können. Sie sind zwar bereits „entartet“, zeigen aber noch keine Zeichen eines bösartigen Wachstums.

Immuntherapie von Krebs

Immunsystem Antikörper Schema

Die Immuntherapie von Krebs ergĂ€nzt das Therapiespektrum der Tumorbehandlung ganz wesentlich. Sie beinhaltet die therapeutische Beeinflussung von „immune checkpoints“.

Non-Hodgkin-Lymphome

Typen der Blutzellen

Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) sind eine heterogene Gruppe von bösartigen LymphknotenvergrĂ¶ĂŸerungen bzw. von Wucherungen lymphatischen Gewebes (Lymphome), die sich nicht als Hodgkin-Lymphome einordnen lassen. Sie machen etwa 5 % aller malignen Tumore aus.

Ponatinib

Medikamente Pillen Kapseln

Ponatinib ist ein Krebsmedikament, welches zur oralen Behandlung maligner Erkrankungen wirksam sein kann, auch wenn bereits eine Resistenz gegenĂŒber anderen Tyrosinkinaseinhibitoren vorliegt.

Kolonkarzinom

Einengung des Darmlumens durch Krebs (Koloskopie)

Kolonkarzinom bedeutet Dickdarmkrebs, kurz Darmkrebs. Es wird vom Rektumkarzinom (Enddarmkrebs) das zwischen Analkanal (Darmausgangskanal) und einer Höhe von 16 cm lokalisiert ist, abgegrenzt.

FamiliÀre adenomatöse Polypose

Kurzgestielter Darmpolyp

Die familiĂ€re adenomatöse Polypose (FAP) ist eine seltene, genetisch fixierte Krankheit, bei der multiple Polypen im gesamten Dickdarm entstehen. Blutsverwandte sind hĂ€ufig befallen. Die Erkrankung tritt mit einer PrĂ€valenz von 1/11.300–37.600 selten auf. Sie bleibt zunĂ€chst lĂ€ngere Zeit unentdeckt.

Gardner-Syndrom

Darmpolyp ohne Zeichen von Bösartigkeit (Koloskopie)

Das Gardner-Syndrom ist eine Kombination einer familiĂ€ren adenomatösen Polypose (FAP) des Darms mit extraintestinalen tumorösen VerĂ€nderungen wie Osteomen, Fibromen, Epidermoidzysten oder Desmoidzysten. Ihm liegt ein genetischer Defekt zugrunde, der wie beim FAP in Mutationen des APC-Gens (APC: adenomatöse Polyposis coli) beruht. Auch beim Gardner-Syndrom finden sich FAP-VerĂ€nderungen des Kolons mit vielen hunderten von Polypen und… Gardner-Syndrom weiterlesen

Darmkrebs – einfach erklĂ€rt

Kolon: Lage in Körper, schematisch

Darmkrebs (med.: kolorektales Karzinom) ist eine der hĂ€ufigsten Krebsarten. Wegen seiner diagnostischen Erreichbarkeit kann er prinzipiell frĂŒh erkannt werden. Um dies zu ermöglichen, gibt es Angebote zur Darmkrebsvorsorge. „Darmkrebs – einfach erklĂ€rt“ macht diese Krebsart verstĂ€ndlich.