Antihypertensiva

Antihypertensiva sind Blutdruck senkende Medikamente. Eine Zusammenstellung der verschiedenen Wirkprinzipien und Medikamentengruppen finden Sie hier. Verweise

Kortison

Kortison ist ein Hormon der Nebennierenrinde und neben Adrenalin das wichtigste Hormon, welches dem Körper hilft, mit Stress fertigzuwerden. Evolutionär hat es eine Bedeutung bei der Bewältigung von Gefahr, Angriff, Kampf und Flucht. Es wird daher als ein Stresshormon bezeichnet. Die Produktion erfolgt in einem Regelkreis mit der Hypophyse, welche die Nebenniere durch ACTH anregt,… Kortison weiterlesen

Antiarrhythmika

Medikamente

Antiarrhythmika sind Medikamente zur Wiederherstellung eines normalen regelmäßigen Sinusrhythmus und zur Vermeidung von Arrhythmien des Herzens. Einteilung Nach der Vaughan-Williams-Klassifikation werden 4 Klassen unterschieden. Klasse I Antiarrhythmika, Natriumkanalblocker. Effekt: Verlangsamung der schnellen Überleitung, Verbreiterung der P-Wellen, Verlängerung des PQ-Intervalls und Verbreiterung der QRS-Komplexe. Beispiele für die am häufigsten benutzten Klasse Ic Präparate: Flecainid, Propafenon. Indikationen:… Antiarrhythmika weiterlesen

Ruxolitinib

Ruxolitinib bewirkt bei der Myelofibrose einen Rückgang der Milzgröße sowie eine Verbesserung des Blutbilds und der Symptome.

Vasopressin-Rezeptorantagonisten

Vasopressin-Rezeptorantagonisten (Vaptane) sind Medikamente, die eine Hemmung von Adiuretin (= Vasopressin) an den Sammelrohren der Nieren bewirken. Sie wirken als Wasser-treibende Mittel Aquaretika. Sie stellen eine besondere Gruppe der Diuretika dar. Ein Beispiel für Vaptane ist Tolvaptan. Indikationen Vasopressin-Rezeptorantagonisten werden bei einer Überwässerung des Körpers durch eine inadäquate Adiuretin-Produktion (SIADH-Syndrom) eingesetzt. Klinisch wird dieser Zustand… Vasopressin-Rezeptorantagonisten weiterlesen

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Kategorisiert als Medikamente

Cetuximab

Intensivmedizin

Cetuximab (Erbitux®) ist ein monoklonaler Antikörper gegen den Epidermal Growth Factor Receptor (EGFR), der in der Tumortherapie verwendet wird. Gute Erfahrungen bestehen bereits mit Darmkrebs (mit Kras-Wildtyp), Kopf-Hals-Tumoren und dem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs. Nebenwirkungen betreffen vor allem einen Akne-artigen Hautausschlag.

Daclatasvir

Daclatasvir ist ein neues Therapieprinzip zur Behandlung der Hepatitis C. Wirkprinzip Daclatasvir hemmt ein Protein (NS5A), welches für die Vermehrung des Hepatitis C Virus (HCV) unabdingbar ist. Es gilt als das wirksamste Prinzip zur Hemmung der HCV-Replikation. Es wird angenommen, dass mit Daclatasvir die Möglichkeit einer PEG-INF-freien Therapie der Hepatitis C besteht [1]. Wirkung Eine… Daclatasvir weiterlesen

Omalizumab

Omalizumab (Xolair®) ist ein monoklonaler Antikörper zur Behandlung des allergischen Asthmas und der Urtikaria. Es ist ein monoklonaler Antikörper gegen IgE, der die allergischen Reaktionen z. B. der Atemwege vermindert. Omalizumab eignet sich vom Prinzip her auch zur Behandlung des allergischen Schnupfens.

Romosozumab

Romosozumab ist ein monoklonaler Antikörper gegen Sclerostin, der zur Therapie der Osteoporose entworfen wurde. Grundlage Der Knochen ist nicht statisch; er unterliegt vielmehr einem ständigen „Remodeling“, indem einerseits Osteoklasten (Knochen abbauende Zellen) Substanz ab- und andereseits Osteoblasten (Knochen bildende Zellen) Substanz anbauen. Osteozyten (Knochenzellen) üben die Funktion von Mechanosensoren aus und greifen über Signalmoleküle regulierend… Romosozumab weiterlesen