Die Vorbeugung von Darmkrebs (kolorektales Karzinom) umfasst unterschiedliche Aspekte und Maßnahmen. Zu ihr gehören eine gesunde Lebensweise und eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung und je nach individueller Bedingung weitere Maßnahmen, wie beispielsweise Vitamin D und Azetylsalizylsäure (Aspirin, ASS).
Kategorie: Magendarmkrankheiten
Helicobacter-Eradikation
Helicobacter-Eradikation bedeutet Entfernung („Ausrottung“) des Magenkeims Helicobacter pylori aus der Magenschleimhaut. Mit ihr werden Erkrankungen behandelt, die durch dieses Bakterium ausgelöst und unterhalten werden.
Säureblocker
Säureblocker hemmen die Bildung von Magensäure. Zu ihnen gehören Protonenpumpenblocker (PPI) und H2-Blocker. Sie werden zur Behandlung von Erkrankungen des Magens verwendet.
Saures Aufstoßen – Reflux
Saures Aufstoßen ist Zeichen für einen Reflux (Rückfluss) von saurem Magensaft in die Speiseröhre. Dabei verspürt man meist Brennen hinter dem Brustbein (Sodbrennen) und Säure auf die Zunge hochkommen.
Ursache und Entstehung des Reizdarmsyndroms
Ursache und Entstehung des Reizdarmsyndroms sind weitgehend geklärt. Es wird davon ausgegangen, dass eine genetische Veranlagung vorliegt und ein Auslöser (z. B. ein Darminfekt, s. u.) zur Symptomatik führt.
Nussknackerösophagus
Der Nussknackerösophagus (jackhammer esophagus, hyperkontraktiler Ösophagus) ist eine Sonderform des spastischen Ösophagus (Speiseröhrenverkrampfung), bei der der Schluckakt besonders stark gestört ist und sich die Ringmuskulatur um Speisebrocken verkrampft.
Gastrointestinale Stromatumore
Gastrointestinale Stromatumoren (GIST) sind seltene Tumoren des Magendarmtrakts. Endoskopisch zeigen sie sich meist als rundliche, derbe und gut verschiebliche Vorwölbungen unter der Schleimhaut des Magens oder anderer Abschnitte des Verdauungstrakts. Am häufigsten treten sie bei älteren Menschen im achten Lebensjahrzehnt auf.
Helicobacter pylori
Helicobacter pylori (H.p.) ist ein Bakterium, welches in der Magenschleimhaut entdeckt wurde und der häufigste Auslöser einer Gastritis ist. Es fördert die Entstehung einer peptischen Ulkuskrankheit, des Magenkarzinoms und des MALT-Lymphoms.
Therapie des Magenkarzinoms
Die Therapie des Magenkarzinoms richtet sich nach dem Tumorstadium und umfasst endoskopische Verfahren, Operationen sowie Chemo‑ und Radiochemotherapie. Moderne zielgerichtete Medikamente und Immuntherapien verbessern die Prognose und können die Lebenserwartung verlängern.
Magenkarzinom
Das Magenkarzinom (Magenkrebs) ist der zweithäufigste bösartige Tumor des Magendarmtrakts. Es wird meist erst in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert und ist dann kaum noch zu heilen.