Die Vorbeugung von Darmkrebs (kolorektales Karzinom) umfasst unterschiedliche Aspekte und Maßnahmen. Zu ihr gehören eine gesunde Lebensweise und eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung und je nach individueller Bedingung weitere Maßnahmen, wie beispielsweise Vitamin D und Azetylsalizylsäure (Aspirin, ASS). Bei Patienten mit Lynch-Syndrom, sonstiger familiärer Krebsbelastung oder mit einer Colitis ulcerosa wird eine individuell angepasste Darmkrebsvorsorge empfohlen. Wesentlich bei der Vorbeugung von Darmkrebs ist die sichere Erkennung von Polypen als Krebsvorstufen. Neuere Marker werden perspektivisch den Einsatz endoskopischer Diagnostik und Therapie zielgerichtet möglich machen und einer Vorsorgekoloskopie vorgeschaltet.
Kategorie: Magendarmkrankheiten
Hier werden Krankheiten registriert, die im gesamten Magendarmkanal auftreten können.
Saures Aufstoßen – Reflux
Saures Aufstoßen ist Zeichen für einen Reflux (Rückfluss) von saurem Magensaft in die Speiseröhre. Dabei verspürt man meist Brennen hinter dem Brustbein (Sodbrennen) und Säure auf die Zunge hochkommen.
Ursache und Entstehung des Reizdarmsyndroms
Ursache und Entstehung des Reizdarmsyndroms sind weitgehend geklärt. Es wird davon ausgegangen, dass eine genetische Veranlagung vorliegt und ein Auslöser (z. B. ein Darminfekt, s. u.) zur Symptomatik führt.
Nussknackerösophagus
Der Nussknackerösophagus (jackhammer esophagus, hyperkontraktiler Ösophagus) ist eine Sonderform des spastischen Ösophagus (Speiseröhrenverkrampfung), bei der der Schluckakt besonders stark gestört ist und sich die Ringmuskulatur um Speisebrocken verkrampft.
Gastrointestinale Stromatumore
Gastrointestinale Stromatumore sind seltene Tumore, die endoskopisch meist unter der Schleimhaut des Magens oder anderer Bereiche des Magendarmtrakts als rundliche, gut verschiebliche derbe Vorwölbungen erkennbar sind.
Therapie des Magenkarzinoms
Die Therapie des Magenkarzinoms führt selten zur Heilung, da häufig bereits invasives Wachstum besteht. Neue Therapieansätze mit Biologika führen zu einer Lebensverlängerung. Fortschritte gibt es insbesondere bei Tumoren in den Stadien 1 und 2.
Magenkarzinom
Das Magenkarzinom (Magenkrebs) ist der zweithäufigste bösartige Tumor des Magendarmtrakts. Es wird meist erst in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert und ist dann kaum noch zu heilen.
Appetitlosigkeit
Appetitlosigkeit wird auch als Inappetenz bezeichnet. Sie ist ein vieldeutiges Symptom und tritt bei vielen Erkrankungen als führendes Symptom oder Begleitsymptom auf. Ursachen sind akute und chronische Erkrankungen sowie bösartige Tumore.
Funktionelle Dyspepsie
Die funktionelle Dyspepsie ist eine Störung des oberen Magendarmtrakts ohne morphologisches Korrelat. Sie gehört zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt und führt vielfach zu unnötigen, aufwändigen und invasiven Untersuchungen.
Blutabgang mit dem Stuhl
Blutabgang mit dem Stuhl ist ein Alarmsymptom. Der Ursprung der Blutung lässt sich oft bereits durch Anamnese und Stuhlbesichtigung eingrenzen. Blut, das dem Stuhl aufgelagert ist, stammt von einer Blutungsquelle nahe dem Darmausgang. Je durchmischter es mit Stuhl ist, desto höher muss die Quelle gesucht werden.