Gastrointestinale Blutung

Ösophagusvarizen mit Blutungsstigmata (Gastroskopie)

Gastrointestinale Blutung bedeutet Blutung im Magendarmtrakt. Häufige Quellen sind Geschwüre, Entzündungen und Tumore. Große Blutungen können zu einem Schock führen und lebensbedrohlich sein.

Funktionelle Dyspepsie

Bauchschmerzen (shutteerstock)

Die funktionelle Dyspepsie ist eine Störung des oberen Magendarmtrakts ohne morphologisches Korrelat. Sie gehört zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt und führt vielfach zu unnötigen, aufwändigen und invasiven Untersuchungen.

Blutabgang mit dem Stuhl

Analfissur

Blutabgang mit dem Stuhl ist ein Alarmsymptom. Der Ursprung der Blutung lässt sich oft bereits durch Anamnese und Stuhlbesichtigung eingrenzen. Blut, das dem Stuhl aufgelagert ist, stammt von einer Blutungsquelle nahe dem Darmausgang. Je durchmischter es mit Stuhl ist, desto höher muss die Quelle gesucht werden.

Gastritis in Bildern

Lage des Magens im Bauchraum

Eine Magenspiegelung (Gastroskopie) wird häufig durchgeführt, um Magenschmerzen abzuklären. „Gastritis in Bildern“ zeigt einige typische gastroskopische Befunde einer Magenschleimhautentzündung (Gastritis).

Ösophaguskarzinom

Ösophaguskarzinom (Endoskopie)

Das Ösophaguskarzinom ist eine bösartige Neubildung der Speiseröhre. Der Tumor wird meist erst in fortgeschrittenem Stadium endoskopisch entdeckt und mithilfe bildgebender Verfahren und einer histologischen Untersuchung diagnostiziert und eingeteilt (Grading und Staging).

Gastritis

Akute Gastritis, Blick auf den Magenausgang (Gastoskopie)

Gastritis bedeutet Magenschleimhautentzündung. Eine akute Entzündung verläuft mit Übelkeit, Brechreiz und Völlegefühl und mehr oder weniger ausgeprägten Magenschmerzen. Eine chronische Entzündung kann symptomlos oder mit nur geringem Unwohlsein in der Magengegend oder dyspeptischen Beschwerden verlaufen.

ÖGD – Kurzinfo

Normale Schleimhaut im Corpus des Magens (Gastroskopie)

Ösophagogastroduodenoskopie, kurz als ÖGD oder Gastroskopie bezeichnet (engl. esophagogastroduodenoscopy), bedeutet Spiegelung der Speiseröhre (Ösophago-), des Magens (-gastro-) und des Zwölffingerdarms (-duodenoskopie).

Helicobacter-pylori-Gastritis

Helicobacter-Gastritis

Die Helicobacter-pylori-Gastritis, kurz Hp-Gastritis, ist eine chronische Magenschleimhautentzündung vom Typ B, die durch das Gram-negative und obligat pathogene Bakterium Helicobacter pylori (H.p.) ausgelöst und unterhalten wird.

Bauchschmerzen

Bauchschmerzen (shutteerstock)

Bauchschmerzen gehören zu den vieldeutigen Symptomen. Sie sind ein potenzielles Alarmsymptom und sollten rasch abgeklärt werden, auch wenn ihnen in vielen Fällen eine harmlose Ursache zugrunde liegt.

Chronische Gastritis

Akute Gastritis, Blick auf den Magenausgang (Gastoskopie)

Chronische Gastritis bedeutet lang anhaltende und nicht von selbst heilende Magenschleimhautentzündung. Sie kann lange symptomlos verlaufen oder früh mehr oder weniger ausgeprägte Beschwerden verschiedener Art, wie Übelkeit, Völlegefühl, Refluxbeschwerden hervorrufen.