Ein Amoebenabszess ist eine Eiteransammlung im Gewebe, die durch eine lokale Infektion mit Amöben bedingt ist. Häufig kommen Amöbenabszesse in der Leber vor.
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In dieser Kategorie sind Erkrankungen der Leber zusammengefasst.
Ein Amoebenabszess ist eine Eiteransammlung im Gewebe, die durch eine lokale Infektion mit Amöben bedingt ist. Häufig kommen Amöbenabszesse in der Leber vor.
Hepatolithiasis bedeutet Gallenstein(e) in der Leber. Sie sind komplikationsträchtig und sollten entfernt werden. In den meisten Fällen ist eine operative Sanierung die beste Option. Eine Hepatolithiasis kommt in westlichen Ländern selten, in fernöstlichen deutlich häufiger vor.
Die Vorbeugung einer Hepatitis B spielt in der Bekämpfung dieser Viruskrankheit eine große Rolle. Ziel ist es, gefährdete Personengruppen zu schützen und die Erkrankung weltweit zurückzudrängen.
Lebertumor bedeutet Raumforderung in der Leber. Eine Raumforderung kann prinzipiell gutartig oder bösartig sein. Im Sprachgebrauch wird jedoch häufig ein bösartiger Tumor gemeint.
Die Child-Pugh-Klassifikation (CP-Score, engl.: Child-Pugh-Turcotte score) dient der Einschätzung des Schweregrades einer Leberzirrhose. Sie bietet eine Gradeinteilung des Ausfalls der Leberfunktion bei Leberzirrhose und hat prognostische Bedeutung.
Die CMV-Hepatitis ist eine durch das Zytomegalievirus (CMV) hervorgerufene Leberentzündung; sie spielt vor allem bei Neugeborenen und Menschen mit Immundefekten eine Rolle. Es ist eine der wesentlichen Gefahren nach einer Organtransplantation mit medikamentöser Unterdrückung der Immunreaktionen. Das Zytomegalievirus ist ein DNA-Virus und gehört zu den Herpesviren . → CMV-Infektion Verbreitung Die CMV-Hepatitis ist weltweit verbreitet.… CMV-Hepatitis weiterlesen
Die Ernährung bei Leberzirrhose richtet sich nach dem Child-Pugh-Stadium. Insgesamt ist sie ein wichtiger Pfeiler der Therapie, der die Dekompensation, das Fortschreiten der chronischen Lebererkrankung und das Auftreten von Komplikationen der Leberzirrhose günstig beeinflusst.
Hepatitis G bedeutet zwar Leberentzündung durch ein Virus, das früher als Hepatitis-G-Virus (HGV) bezeichnet wurde. Die Infektion führt nach bisherigen Erkenntnissen jedoch nicht zu einer Leberentzündung. Das Virus wird daher nicht als ein Hepatitisvirus betrachtet. Inzwischen wurde es in „GB virus C“ (GBV-C) und schließlich in „humanes Pegvirus“ (HPgV-1) umbenannt.
Die häufigsten Indikationen für eine Diagnostik auf das Vorliegen einer Hepatitis C sind ein nicht obstruktiver Ikterus, erhöhte Transaminasen, eine z. B. durch eine sonographische Untersuchung der Leber gefundene Leberfibrose oder Leberzirrhose.
Folgende Tumore kommen differenzialdiagnostisch als Ursache einer Cholestase mit Gelbsucht (Ikterus) in erster Linie in Betracht der Leberkrebs und das Gallengangskarzinom.