Antikoagulanzien

Antikoagulanzien sind Medikamente, die die Blutgerinnbarkeit hemmen. Sie werden therapeutisch und prophylaktisch gegen Gerinnungskomplikationen wie Thrombosen und Embolien eingesetzt. Über facebook informieren wir Sie über Neues auf unseren Seiten! Substanzgruppen Thrombozytenaggregationshemmer reduzieren das Risiko einer übermäßigen oder zu empfindlichen Bildung kleiner Gerinnsel aus Blutplättchen (Thrombozyten), die den ersten Schritt bei der Bildung großer Blutgerinnsel darstellen.… Antikoagulanzien weiterlesen

Orthopnoe

Orthopnoe bedeutet Atemnot im Liegen, die zum aufrechten Sitzen zwingt. Ursache ist eine Blutstauung in den Lungen bei nachlassender Herzkraft. Im Sitzen vermag das Blut der oberen Lungenabschnitte zum linken Herzen hin auszulaufen. Damit verbessern sich die Atemfläche und die Effektivität des Gasaustauschs. Ursachen, Differenzialdiagnosen Menschen, die aufrecht sitzen müssen, um besser Luft zu bekommen,… Orthopnoe weiterlesen

Tachykardie

Tachykardie (rascher Herzschlag) ist keine per se krankhafte Herzfunktion. Vielmehr ist sie die natürliche Reaktion auf eine körperliche Belastung. Bereits bei einer erwartbaren körperlichen Höchstleistung kommt durch die eintretende Aufregung eine Tachykardie zustande.

Antiarrhythmika

Medikamente

Antiarrhythmika sind Medikamente zur Wiederherstellung eines normalen regelmäßigen Sinusrhythmus und zur Vermeidung von Arrhythmien des Herzens. Einteilung Nach der Vaughan-Williams-Klassifikation werden 4 Klassen unterschieden. Klasse I Antiarrhythmika, Natriumkanalblocker. Effekt: Verlangsamung der schnellen Überleitung, Verbreiterung der P-Wellen, Verlängerung des PQ-Intervalls und Verbreiterung der QRS-Komplexe. Beispiele für die am häufigsten benutzten Klasse Ic Präparate: Flecainid, Propafenon. Indikationen:… Antiarrhythmika weiterlesen

Pulsus alternans

Pulsus alternans bedeutet eine alternierend wechselnde Pulsstärke bei jeder 2. Herzaktion. Untersuchung Leichte Palpation der A. radialis offenbart wechselnde Pulsstärken. Auch über Blutdruckmessung erfassbar: Bei leichtem Ablassen des Manschettendrucks werden zunächst nur die Korotkof-Geräusche der Phase mit höherem systolischem Druck hörbar, bei weiterem Ablassen dann auch die alternierenden Schläge mit geringerem Druck. Pathophysiologie Eine Linksherzinsuffizienz… Pulsus alternans weiterlesen

Positiver Halsvenenpuls

Gestaute Halsvenen bei Rechtsherzinsuffizienz

Positiver Halsvenenpuls (positiver Jugularvenenpuls) bedeutet von außen erkennbare Füllung der Halsvenen zu jedem Herzschlag. Er ist ein klinisches Zeichen, das auf die Undichtigkeit einer Herzklappe, nämlich der Trikuspidalklappe im rechten Herzteil (Trikuspidalinsuffizienz) hinweist.

Dilatative Kardiomyopathie

Herz schematisch (shutterstock)

Die dilatative Kardiomyopathie (dilated cardiomyopathy, DCM) ist eine Erkrankung des Herzmuskels, die durch eine zunehmende muskuläre Schwäche mit Erweiterung der Herzhöhlen (Ventrikel) ohne wirksame Erkrankung der Koronargefäße gekennzeichnet ist. Eine Virusinfektion gehört zu den häufigsten Ursachen.