Instabile Angina pectoris

Definition

Eine instabile Angina pectoris liegt vor bei

  • einem starken, lang andauernden Herzengegefühl (über 20 Minuten) ohne Ausbildung eines Herzinfarkts (STEMI oder NSTEMI). Die instabile Angina pectoris ist eine Hauptursache des akuten Koronarsyndroms,
  • erstmaliger Angina pectoris,
  • Ruheangina,
  • Zunahme der Schmerzintensität und der Häufigkeit der pektanginösen Attacken.

Diese klinischen Zeichen deuten auf eine dramatische Verschlechterung der Durchblutungssituation im System der Koronarien und eine erhebliche Erhöhung des akuten Herzinfarktrisikos hin. Sie indizieren eine rasche Herzkatheteruntersuchung. Eine sofortige Lokalisation und Erweiterung einer kritischen Engstellung im Koronarsystem durch eine PTCA kann lebensrettend sein.


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Verweise

Fachinfos

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Letzte Aktualisierung von Prof. Dr. Konrad Buscher (Arzt):

Von Prof. Dr. Konrad Buscher (Arzt)

Prof. Dr. Konrad Buscher, MBA Staatsexamen und Promotion Berlin Charté Habilitation Universität Münster. Wissenschaftliche Arbeiten in San Diego / La Hoya Publikationen in verschiedenen hochrangigen Journals, u. a. in Front Cardiovasc Med., Circ Res., Angiogenesis., Front Immunol., Am J Transplant., Kidney Int., Cells. Eur J Cell Biol., Nanomedicine., BMJ Case Rep., mehrere in Nature Communications. Geschäftsführender Oberarzt der Medizinischen Klinik D